Hilbers-Team schlägt auch Fischerhude-Quelkhorn

3:1 – Achim bleibt die Mannschaft der Stunde

Und wieder kann der Fischerhuder Benedikt Steege beim Schuss des Achimers Goalgetters Timo Schöning nur zugucken. J Foto: woe

Achim - Von Björn Drinkmann. Der TSV Achim bleibt die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Kreisliga. Nur vier Tage nach dem Erfolg im Ortsderby über RW Achim behauptete sich das Team von Rüdiger Hilbers auch mit 3:1 (1:0) über den TSV Fischerhude-Quelkhorn und übernahm vorerst die Tabellenspitze.

Die ersten Annäherungsversuche gab es von den Achimern, die durch einen Schöning Freistoß (8.) für Akzente sorgten. In der 22. Minute gab es dann ein Missverständnis zwischen Lukas Kiemes und Torwart Marvin Pesch, das fast zur 1:0-Führung für die Gäste geführt hätte, aber Jannis Krenz kam einen Tick zu spät. In der 30. Minute folgte dann die Führung für die Achimer. Nach einem Freistoß von der rechten Seite war der aufgerückte Linksverteidiger Cuma Avanas zur Stelle. Allerdings wurde sein Schuss von Henning Wiechmann noch unhaltbar abgefälscht für Fischerhudes Torhüter Andy Wilkens – 1:0. Mit der Führung im Rücken bleiben die Gastgeber das deutlich aktivere Team, wenn auch Fischerhudes Benedikt Steege kurz vor der Halbzeit in aussichtsreicher Position an Achims Torhüter Pesch scheiterte.

Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Achimer bleiben das dominierensde Team und drängen auf das 2:0. Das fällt in der 65. Minute nach einem schnellen Angriff über die linke Seite, an dessen Ende Torjäger Timo Schöning nur noch den Fuß hinhalten muss. Im Anschluss nehmen die Gastgeber jedoch etwas Tempo aus dem Spiel und Fischerhude verkürzt durch Fabian Dreppenstedt per Nachschuss den 1:2-Anschlusstreffer (70.) und sorgt für neue Hoffnung bei Trainer Jens Lellek. In der Endphase werfen die Gäste zwar alles nach vorne, doch nach einem Konter war erneut Timo Schöning mit seinem sechsten Saisontreffer zum 3:1-Endstand (90.+2) zur Stelle. Tief enttäuscht zeigte sich Fischerhudes Trainer Lellek nach dem Spiel: „Ich habe heute keine wirkliche Mannschaft gesehen, sondern nur elf Einzelspieler. Ohne die nötige Aggressivität kann man in Achim nicht auftreten. daher gehen wir auch als verdienter Verlierer vom Platz.“

Ganz anders sah die Gemütslage natürlich bei Rüdiger Hilbers aus, der seine Mannschaft jetzt oben etablieren möchte: „Ich denke, dass wir in dieser Woche gezeigt haben, dass wir mit den besten Teams der Liga mithalten können.“

TSV Achim: Pesch, Bach, Pröttel, A. Kaldirici, C. Avanas, Kiemes (46. Schosseck), Burc, B. Kaldirici (70. M. Avanas), Schöning, Ipekoglu, Gericke.

TSV Fischerhude-Quelkhorn: Wilkens, Happe, Cordes, Schröder (22. Klee), Vakilzadeh (57. Peper), Dreppenstedt, Steege, Nord, Lange, Wiechmann, Steege (85. Sammann).

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