Hülsener hat „keine Meldung von ihm“

Acarbay in der Türkei: Twietmeyer rechnet nicht mehr mit Rückkehr

Das Trikot des TSV Ottersberg dürfte vorerst das letzte gewesen sein, das Enes Acarbay in Deutschland in Pflichtspielen getragen hat. Beim SVV Hülsen wird nicht mehr mit einer Rückkehr aus der Türkei gerechnet.
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Das Trikot des TSV Ottersberg dürfte vorerst das letzte gewesen sein, das Enes Acarbay in Deutschland in Pflichtspielen getragen hat. Beim SVV Hülsen wird nicht mehr mit einer Rückkehr aus der Türkei gerechnet.

Hülsen – Er sollte zusammen mit Rafael Franco das Offensiv-Duo bilden, das den SVV Hülsen in die Meisterrunde der Bezirksliga schießt. Zu Saisonbeginn hatte sich Enes Acarbay, Königstransfer der Vorwärts-Kicker, indes in den Urlaub verabschiedet – vor der Heimaufgabe am Sonnabend (15 Uhr) gegen den FC Hansa Schwanewede scheint das Kapitel Acarbay aber schon wieder beendet, noch bevor der Ex-Ottersberger überhaupt ein Pflichtspiel für Schwarz-Weiß bestritten hat.

Während die Vorstandsriege keinerlei Informationen über die erhoffte Rückkehr Acarbays aus der Türkei besitzen wolle, hat sich Jan Twietmeyer sein Wunsch-Duo abgeschminkt. Der Trainer am Donnerstag auf Nachfrage: „Enes ist nicht zu erreichen, ich habe auch keine Meldung von ihm erhalten. Laut Gerüchten, die ich gehört habe, will er fest in der Türkei bleiben. Ich rechne also nicht mehr damit, dass er zurückkommt. Wir müssen schweren Herzens auf sein Mitwirken verzichten.“

Marcel Meyer gegen Schwanewede mit Startelf-Comeback

Nicht auf dem Platz stehen am Sonnabend gegen Schwanewede drei weitere Hülsener: Sebastian Koltonowski fehlt urlaubsbedingt noch in diesem Spiel, Amer Özer ist indes dienstlich verhindert. Marvin Mell fehlt mit Muskelbündelriss. Dafür rückt André Mielmann wieder ins Tor, nachdem der Keeper in der vergangenen Woche erkältet hatte passen müssen. Sein Startelf-Comeback feiert Marcel Meyer, das Urgestein hatte im Anschluss an eine Leistenverletzung zuletzt beim 2:2 bei Aufsteiger SV Löhnhorst in den zweiten 45 Minuten wieder mitgewirkt.

Die Schwaneweder kann Twietmeyer, dessen Tochter am Sonntag getauft wird – daher ist das Match auch auf Sonnabend verlegt –, nach dem Trainerwechsel schwer einschätzen. „Egal, wir wollen ohnehin unser Spiel durchdrücken und offensiv gestalten. Was anderes können wir auch nicht“, wird der 33-Jährige abermals auf Attacke setzen.

Von Ulf Von Der Eltz

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