SG Achim/Baden II wartet weiter auf den ersten Sieg

Die Abstimmung hat nicht gestimmt – 21:28

Achim/Badens Malte Meyer machte zwar ein starkes Spiel, doch verhindern konnte er das 21:28 nicht. J Foto: Hägermann

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Nichts wurde es mit dem angepeilten ersten Saisonsieg für Handball-Verbandsligist SG Achim/Baden II gegen Oberliga-Absteiger TV Neerstedt. Mit 21:28 (11:13) unterlag das Team von Trainer Karsten Krone den konditionell klar besseren Gästen.

„Bei uns fehlte es einfach an der nötigen Abstimmung. Das hatte zur Folge, dass wir uns einige Fehlpässe zu viel erlaubt haben. Neerstedt indes hatte da etwas mehr zu bieten“, musste Krone eingestehen und attestierte den Gästen einen verdienten Sieg. Dennoch hatte der SG-Trainer eine gute erste Hälfte gesehen und vor allen Dingen Youngster Malte Meyer aus dem Oberligakader einen bärenstarken Auftritt bescheinigt.

Auch wenn die Gastgeber keinen guten Start erwischt hatten, nahmen sie nach dem 1:4 (7.) den Kampf an. Das zahlte sich aus, denn in der 19. Minute markierte Mark Wendel das 8:7. Das sollte jedoch die einzige Führung der SG gewesen sein. Danach zog Neerstedts Trainer Björn Wolken die Auszeit und brachte seine Mannschaft mit der richtigen Ansprache wieder zurück in die Spur. Nur gut, dass SG-Keeper Martin Dybol einen guten Tag erwischt hatte und mit seinen Paraden einen deutlicheren Rückstand als das 11:13 zur Pause zu verhindern wusste. „Los jetzt. Verdammt noch mal“, lautete Dybols Ansage an seine Vorderleute. Nachdem Tjark Meyer auf 16:17 (43.) verkürzt hatte, legten die Neerstedter um ihren effektiven Spielmacher Kunz wieder einen Zahn zu. Zwar verkürzte Benjamin Janssens in Unterzahl noch auf 18:21 verkürzen, doch Neerstedt spielte danach seine konditionellen Vorteile aus und hatte den Sieg sechs Minuten vor dem Ende beim 24:19 quasi eingetütet. „Entscheidend war, dass wir im zweiten Abschnitt konsequenter gedeckt haben. Irgendwann brechen uns sonst die vielen vergebenen Torchancen das Genick“, sah Neerstedts Coach Björn Wolken noch Luft nach oben. Krone erwies sich als fairer Verlierer: „Das Ergebnis ist leistungsgerecht.“

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