TT-Landesligist verliert richtungsweisendes Spiel gegen Stade – 6:9

TV Oyten: Der Abstieg rückt näher

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Dirk Chamier von Gliszczynski präsentierte sich gegen Stade hellwach. Aber auch seine beiden Sieg im Einzel konnten die Oytener 6:9-Niederlage am Ende nicht verhindern.

Oyten - Nach der 6:9-Niederlage gegen den Post SV Stade gibt sich Frank Müller keinen großen Illusionen mehr hin. „Natürlich werden wir alles daran setzen, dass wir die beiden noch ausstehenden Spiele gewinnen. Aber auch dann sind wir ja noch auf Schützenhilfe angewiesen. Von daher müssen wir uns langsam aber sicher mit dem Abstieg in die Bezirksoberliga abfinden“, erklärte der Kapitän des Tischtennis-Landesligisten TV Oyten.

Im Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Stade hatten die Gastgeber einen denkbar schlechten Start erwischt. Im Doppel punkteten lediglich Franz König und Arne Fichtner gegen Waldvogel/Scholles – 1:2. Aber damit nicht genug. Auch im oberen Paarkreuz gingen beide Spiele verloren. Zunächst verlor TVO-Spitzenspieler Oliver Helming im fünften Satz mit 7:11 gegen Au, ehe auch die Aufholjagd von Julius Feldt unbelohnt blieb. Dabei hatte sich Oytens Youngster nach einem 4:11, 8:11 gegen Barkow grandios ins Spiel zurückgekämpft. Doch im entscheidenden Durchgang fehlte auch das nötige Quäntchen Glück – 9:11. Dirk Chamier von Gliszczynski verkürzte zwar umgehend auf 2:4, doch die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Weder Franz König, noch Frank Müller und Arne Fichtner vermochten zu punkten. Damit standen die Gastgeber beim 2:7 endgültig mit dem Rücken zur Wand.

Das schien neue Kräfte auf Seiten des TVO zu wecken. Zunächst gewann Helming in vier Sätzen, ehe Julius Feldt einmal mehr die Nerven seiner Teamkollegen strapazierte. Aber dieses Mal hatte er gegen Au beim 12:10 im fünften Satz das bessere Ende auf seiner Seite. Als dann auch noch Chamier von Gliszczynski seinen zweiten Einzelsieg feierte und auch König in vier Sätzen gegen Gerloff erfolgreich war, witterten die Gastgeber beim 6:7 wieder Morgenluft. Frank Müller hatte dann gegen Ingo Waldvogel den Ausgleich auf dem Schläger. Doch in den entscheidenden Momenten hatte der Stader dann beim 9:11, 11:2, 12:10, 11:9 doch die besseren Antworten parat. Als sich dann auch noch Fichtner in drei Sätzen gegen Scholles geschlagen geben musste, war die 6:9-Niederlage besiegelt. „Da war auf jeden Fall mehr drin für uns. Aber dafür hätte im unteren Paarkreuz schon etwas mehr kommen müssen“, zeigte sich TVO-Kapitän Frank Müller im Anschluss selbstkritisch.

kc

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