Saisonende am Sonntag

Abschied vom Käpt’n und dem DJ

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Geht am Saisonende von Bord: Motivator und Kapitän Stefan Baum.

Was für ein heißer Endspurt in der 2. Volleyball-Bundesliga der Männer um den Klassenerhalt. Mittendrin der TV Baden, der am Sonnabend (19 Uhr) im letzten Saison-Heimspiel den SV Lindow-Gransee erwartet. Nach der Partie werden dann Mannschaftsführer Stefan Baum sowie Hallen-DJ Rainer Voß verabschiedet.

Baden – Während dem 24-jährigen Käpt’n, der in Göttingen studiert und dort auch schon seit längerem wohnt, der Aufwand einfach zu groß wurde, sind es bei Voß berufliche Gründe, die ihn zum Aufhören zwingen. Denn der DJ mit der sonoren Stimme gründete kürzlich eine eigene Software-Firma, will sein spezielles Soundsystem für reaktive, akustische Choreografie auch an andere Sportarten und Veranstaltungen anpassen. „Vornehmlich natürlich für den Mannschaftssport. Deshalb muss ich in Zukunft an den Wochenenden durch Deutschland reisen, um mich mit so vielen Sportarten wie möglich vertraut zu machen“, klärt Voß auf. „Da haben wir zwei große Lücken zu füllen“, weiß Badens sportlicher Leiter Peter-Michael Sagajewski, der schon die Angel nach geeigneten Baum-Nachfolgern ausgeworfen haben dürfte. Die Fußstapfen von Voß soll in der kommenden Saison dann Hallensprecher Marco Gerken ausfüllen.

Die anstehende Partie gegen den Tabellenzweiten wird für den TV Baden mit Sicherheit eine harte Nuss werden, die es zu knacken gilt. Doch dass die Schützlinge von Coach Fabio Bartolone auch die „Großkopferten“ der Liga ärgern können, bewiesen sie zuletzt beim 3:2-Überraschungscoup gegen den designierten Meister aus Mitteldeutschland. Allerdings: Auch die punktgleichen Braunschweiger, die momentan den ersten Abstiegsplatz belegen, ließen zuletzt durch ein glattes 3:0 in Essen aufhorchen. „Ich bin überzeugt, dass unsere Jungs mit einer ganz breiten Brust in das letzte Heimspiel der Saison gehen werden. Und natürlich wollen wir dafür sorgen, dass die späteren Verabschiedungen unter den Einfluss eines positiven Ergebnisses fallen. Wir knicken doch jetzt nicht ein, nur weil es knapp steht! Nein, ich glaube, dass Tagesform und Wille entscheidend sein werden. Wir waren schon einmal weg, waren schon einmal so gut wie abgestiegen und haben uns dann zurückgekämpft. Ich freue mich jedenfalls riesig auf dieses Spiel“, versichert Sagajewski. Wieder im Kader ist dabei Neuseeland-Rückkehrer Leander Schulz. 

vst

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