Oytens A-Jugend feiert 37:34-Erfolg zum Abschluss

Ein Abschied, der besser nicht hätte verlaufen können

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Sein Gesicht spricht Bände: Der Abschied ist Oytens Trainer Thomas Cordes alles andere als leicht gefallen.

Oyten – Viel besser hätte der Abschied für Thomas Cordes und gleich neun A-Jugendspieler des Bundesligisten TV Oyten Vampires sicher nicht verlaufen können. In der rappelvollen Pestalozzihalle feierten die Gastgeber zum Saisonausklang noch einmal einen 37:34 (19:19)-Erfolg über den VfL Bad Schwartau.

Nach dem Abpfiff war dann die große Zeit der Abschiedsreden gekommen. Nur gut, dass sich dabei kurz gehalten wurde. Denn sonst hätte es für Max Bochert, Mohamed Sibahi, Robin Hencken, Chris Ole Brandt, Hannes Grittner, Timo Blau, Kilian Tiller, Mattis Köhlmoos und Mattis Brüns sicher noch eine dritte Halbzeit geben müssen. Oytens Urgestein Timo Blau war es dann vorbehalten, ein paar Worte für den scheidenden Trainer Thomas Cordes zu halten. 

„Der Einsatz von Thomas war für die Mannschaft einfach einmalig. Er trägt den Hauptanteil daran, dass wir zwei Jahre Bundesliga spielen durften“, lobte der TVO-Kreisläufer Cordes' Arbeit. Auch wenn es für ihn natürlich ein ganz besonderer Moment war, wirkte Cordes ziemlich gefasst. Dennoch war seine Stimme etwas belegt. „Wir haben das Projekt Bundesliga in Oyten gemeinsam auf die Beine gestellt. Klar, das war schon ein besonderer Tag für mich. Und es hat auch einige Emotionen und gute Worte gegeben. Aber das haben wir vorher intern in der Kabine gemacht“, verriet Oytens Trainer. Und Cordes machte auch keinen Hehl daraus, dass er sich nach der sehr intensiven Zeit nun auf etwas mehr Ruhe freut.

Sportlich gesehen, war die abschließende Partie für die Zuschauer ein sehr kurzweiliges Spiel. Das war in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass beide Teams nahezu ohne Deckung und Torhüter agierten. Für Cordes jedoch keine große Überraschung. „Es ging ja um nichts mehr. Daher hat es gerade in der Deckung an der nötigen Anspannung gefehlt. Zudem habe ich teilweise auch etwas wild gewechselt, da ich allen noch einmal diese tolle Bühne bieten wollte“, ging Oytens Trainer dann auch nicht so hart ins Gericht mit seiner Mannschaft. 

Schon im Hinspiel hatten sich beide Teams ein echtes Scheibenschießen geliefert. Und daran wurde erneut angeknüpft. Beim 32:27 (49.) roch es dann nach der Vorentscheidung für den TVO. Aber weit gefehlt. Beim 36:34 (59.) war wieder alles offen. Zumal der VfL zum Siebenmeter antrat. Hatte Jonas Lüdersen bis zu diesem Zeitpunkt kaum eine Hand an den Ball bekommen, war Oytens Torhüter dieses Mal da und sicherte seinem Team damit den Sieg.

TV Oyten Vampires: Köhlmoos, Lüdersen - Seliger (1), Brandt (2), Blau (4), Sibahi (8/3), Timmermann (1), Bochert (7/5), Fischer (1), Hencken (4), Korda (2), Tiller (1), Grittner (1), Brüns (5).  

kc

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