58-Jähriger leitet bereits Trainingseinheiten des Landesligisten TSV Morsum / „Will Erfolg haben“

Antons Rückkehr scheint besiegelt

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Aufmerksam lauscht Tjark Meyer den Ausführungen von Gerd Anton (rechts). Zwar ist es (noch) nicht offiziell, doch der 58-Jährige scheint als neuer Trainer festzustehen.

Morsum - Von Björn Lakemann. Auch wenn Gerd Anton es (noch) nicht offiziell bestätigen wollte, so scheint sein Engagement als Trainer des Handball-Landesligisten TSV Morsum längst beschlossene Sache. Alles andere wäre definitiv eine große Überraschung. Zumal der 58-Jährige nicht nur seit einigen Wochen eine Trainingseinheit in der Woche leitet, sondern im Derby gegen Daverden auch erstmals an der Seitenlinie stand.

Anton ist in Morsum kein Unbekannter, hat er in der Vergangenheit doch schon die Damen in der Oberliga trainiert. Nicht nur aus dieser Zeit rührt auch der Kontakt zu Abteilungsleiter und Interimscoach Martin Eschkötter. „In Anbetracht der aktuellen Situation hat Martin mich um einen Gefallen gebeten. Und da ich gerne helfe, musste ich nicht lange überlegen. Aber ich unterstütze nur“, gab der B-Lizenzinhaber zu verstehen. So richtig glaubhaft klang die Aussage jedoch nicht, zumal der 58-Jährige auch für seinen Ehrgeiz bekannt ist. Das wollte Anton auch gar nicht verhehlen: „Ich will immer Erfolg haben. Daher ist es für meine Entscheidung auch extrem wichtig, dass ich eine positive Entwicklung sehe.“

Davon kann derzeit aber keine Rede sein. Schließlich setzte es für sein mögliches neues Team in den vergangenen beiden Spielen satte 93 Gegentreffer. Die 46 im Derby gegen Daverden erlebte Anton hautnah mit. „In der Abwehr krankt es derzeit ganz gewaltig. Allerdings ist das für mich der mangelnden körperlichen Fitness im Zuge der fehlenden Vorbereitung geschuldet“, lautet die erste Analyse des 58-Jährigen. „Außerdem ist der Kader viel zu klein. Kleinere Auszeiten der Leistungsträger machen sich sofort negativ bemerkbar. Auch im Gegenstoßverhalten gibt es sicher noch jede Menge Luft nach oben.“

Gleichwohl sieht der designierte Coach des Landesligisten auch jede Menge Potenzial im Morsumer Kader. „Mit Torhüter Björn Jacobsen sowie Jannis Elfers, Michele Zysk und Tjark Meyer gibt es Spieler, die höheren Ansprüchen in der Liga genügen. Die anderen müssen mehr oder weniger noch ins Team reinwachsen“, hat Anton klare Vorstellungen.

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