37:25 – SG Achim/Baden demontiert Cloppenburg / Summa und Pfeiffer glänzen

Die Deckung ist der Schlüssel

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Auch der Ex-Achimer Tobias Freese konnte die Kreise von SG-Spielmacher Marvin Pfeiffer (links) nicht einengen.

Baden - Von Kai Caspers. Stehende Ovationen schon vor dem Abpfiff – wann hat es das zum letzten Mal bei einem Spiel der SG Achim/Baden gegeben? Im ersten Heimspiel des Handball-Oberligisten war es nach einer gefühlten Ewigkeit nun mal wieder soweit. Aber das hatte sich das Team von Trainer Steffen Aevermann nach dem starken Auftritt beim 37:25 (18:12)-Erfolg über den TV Cloppenburg auch redlich verdient.

„Das war genau die Reaktion, die ich mir erhofft hatte. Wir haben alles besser gemacht, was uns in Neerstedt noch gefehlt hat. Und zwölf Tore gegen Cloppenburg sind ja auch schon ein richtiges Brett“, war SG-Coach Aevermann mit seiner Heimpremiere mehr als zufrieden. Die Gründe für den überzeugenden Kantersieg – sie lagen für ihn auf der Hand. „Der Schlüssel war unsere 3:2:1-Deckung. Damit haben wir den Gästen den Zahn gezogen“, lobte Aevermann.

Und damit hatte der SG-Trainer den Nagel auf den Kopf getroffen. Hatte seine Mannschaft in der Vorbereitung noch eine klare Niederlage gegen Cloppenburg kassiert, war vom hoch gelobten TVC-Rückraum um den Ex-Achimer Tobias Freese nicht viel zu sehen. Immer wieder liefen sich die Gäste in der aggressiven SG-Deckung fest und hatten es nur der äußerst mangelhaften Chancenverwertung der Gastgeber zu verdanken, dass es bis zum 8:7 (15.) ein Duell auf Augenhöhe war. Das änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Und daran hatten vor allem Neuzugang Marvin Pfeiffer und Dennis Summa erheblichen Anteil. Beide erwiesen sich nicht nur als überaus treffsicher, sondern rissen mit ihrer Dynamik immer wieder Lücken in die Cloppenburger Deckung. Selbst in doppelter Unterzahl (!) traf Pfeiffer zum 18:10, ehe es mit einem 18:12 in die Pause ging.

Auch in der zweiten Halbzeit war das Aevermann-Team nicht mehr zu stoppen. Zwar verkürzten die Gäste auf 14:18, doch dann kam der SG-Express erst so richtig auf Touren. Immer wieder wurden durch gute Deckungsarbeit Ballgewinne provoziert, die eiskalt zu Gegenstößen genutzt wurden. Aber auch im Positionsspiel demonstrierten die Gastgeber Stärke. Jan Mühlbrandt präsentierte sich dabei in Torlaune und sorgte mit seinem Doppelpack zum 26:16 (41.) frühzeitig für klare Verhältnisse. Aevermann: „Für uns hat die Saison jetzt angefangen.“

Tore Achim/Baden: Summa (7), Pfeiffer (7), Mühlbrandt (5), Fastenau (4), Balke (4), Winkelmann (4), Meier (3/1), Block-Osmers (2), Podien (1/1).

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