37:21 – aber Daverdens Trainer unzufrieden

Panitz: „Das kann nicht unser Anspruch sein“

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Auch Marin Wrede (am Ball) war beim Daverdener 37:21-Erfolg über Bexhövede nicht frei von Fehlern.

Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Daverden Kreis-Verden - Von Björn Lakemann. Zumindest eine gute Kunde gab es für Handball-Landesligist TSV Daverden nach dem 37:21 (17:8)-Erfolg gegen den ATS Bexhövede. Denn wie nicht anders zu erwarten, hat der von Thomas Panitz trainierte Tabellendritte zwei weitere Pluspunkte mehr auf dem Konto. Für Panitz war das jedoch nicht genug. „In spielerischer Hinsicht war das schlichtweg eine Katastrophe, was wir uns da in Deckung und Angriff zusammen gespielt haben. Das kann eigentlich nicht unser Anspruch sein.“

Dabei waren die Vorzeichen ziemlich klar. Aber offensichtlich kann das Panitz-Team bei einer so deutlichen Favoritenrolle nicht sein ganzes Potenzial zeigen. Noch zu Beginn hatte es glänzend ausgesehen, als der sehr treffsichere Linksaußen Ruben Zeidler das 5:1 (9.) erzielte. Die Gäste versuchten Daverden mit ihren langen Angriffen aus dem Konzept zu bringen. Aber das misslang. Mit einem Hattrick traf Sebastian Heller zum 9:3 (18.). Die Gäste reagierten mit einer Auszeit, um den Fluss der Gastgeber zu stoppen. Doch erneut Zeidler stellte auf 11:6. „Konzentriert euch auf euer Spiel und jammert nicht so viel“, fand Thomas Panitz klare Worte an sein Team. Zwischen den Pfosten fand Arne Rode immer besser rein und wurde zum sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Als Youngster Hannes Wünsch nach 40. Minuten auf 24:10 erhöhte, deutete sich bereits die klare Niederlage für Bexhövede an. Aber die Gäste, die vom kleinen aber feinen Anhang permanent unterstützt wurden, kamen jetzt besser rein. Panitz verzweifelt: „Ihr müsst miteinander spielen und weiterhin konzentriert sein.“ Doch genau das Gegenteil war der Fall. Den klaren Sieg vor Augen passten sich die Daverdener dem überschaubaren Spielniveau der Gäste an und ließen diverse Hochkaräter liegen. „Was wir vorne verballert haben, hätte für drei Spiele gereicht“, fand Panitz in Anbetracht der vielen ausgelassenen Hochkaräter klare Worte und attestierte seinem Team in einem „Gurkenspiel“ eine katastrophale Leistung.

Tore Daverden: Zeidler (6), Blumenthal (6), Heller (6/3), Fietze (4), Beinker (3), Marin Wrede (3), Wünsch (3), Marcell Wrede (2), Fleischer (2), Willus (2).

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