Oberliga: Malmon gestern Abend in Bremervörde begeistert / „Sensationell“

36:28 – SG erklimmt Spitze

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Wie hier am Freitag in Bissendorf hatte Erik Gülzow (am Ball) auch gestern Abend in Bremervörde mit Achim/Baden die Nase vorn – die SG ist nach dem 36:28 Erster. 

Achim / Baden - Seit gestern Abend ist die SG Achim/Baden das Nonplusultra in der Handball-Oberliga: Mit einem 36:28 (18:16)-Erfolg beim TSV Bremervörde übernahmen die Malmon-Schützlinge die Tabellenführung von der HSG Barnstorf/Diepholz.

„Das war ein perfektes Wochenende mit vier Punkten“, zeigte sich Trainer Tomasz Malmon nach dem zweiten Sieg innerhalb von 48 Stunden begeistert: „Vor allem die zweite Halbzeit war sensationell, so muss man Handball spielen. Respekt vor dem Team nach dem schweren Match am Freitag.“

Wie beim 35:28-Triumph in Bissendorf (wir berichteten) tat sich Achim zu Beginn schwer, lag 0:2 und 2:4 hinten. Spätestens beim 6:6 hatten die Gäste ihre Müdigkeit aber aus den Knochen gespielt und übernahmen das Kommando. Bis zur Pause erkämpften sie sich eine 18:16-Führung.

Im zweiten Abschnitt wurde der Tabellenfünfte komplett auseinander genommen – lautstark angetrieben von den zahlreichen mitgereisten Fans. Malmon: „Sie haben eine Super-Stimmung gemacht, es fühlte sich wie ein Heimspiel an.“ Nach dem 24:20 gelangen sechs Treffer in Folge, so dass mit dem 30:20 eine Viertelstunde vor Schluss der Triumph praktisch schon in Stein gemeißelt war. Der Rest bis zum 36:28-Endstand und dem neunten Sieg in Serie blieb nur noch Formsache. Dabei vermochte Malmon keinen Akteur herauszuheben: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung. Über Torhüter, Abwehr bis hin zum Angriff haben alle Gas gegeben und hart gearbeitet.“

Wegen des kräftezehrenden Freitagspiels wechselte Malmon in der zweiten Hälfte munter durch. „Die Anstrengungen werden meine Spieler dennoch zu Beginn der Woche spüren“, schmunzelte der Ex-Internationale – der aber auch ein Herz für seine Kämpfer hat: Heute fallen Kraft- und Lauftraining aus, „das brauchen sie und haben es sich auch verdient. Wir werden den Platz an der Sonne jetzt erst einmal genießen.“

Tore: Block-Osmers (2), Wiedenmann (4), Podien (1), Xhafolli (9/6), Freese (9), Denker (3), Gülzow (1), Balke (3), Mühlbrandt (4). · vde

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