Sieg in Hatten reicht nicht, weil Habenhausen 21:20 gewinnt / Dramatik pur / Gülzow stark

35:32 – aber SG-Fahrstuhl stockt

Achim - Von Björn LakemannDramatik pur am Sonnabend in Sandkrug und Habenhausen: Drei Minuten vor Ende führte die SG Achim/Baden mit zwei Toren bei der TSG Hatten und Titelkonkurrent ATSV hatte ein Unentschieden gegen die HSG Barnstorf/Diepholz zu Buche stehen – die Malmon-Sieben war in diesem Moment Meister und Aufsteiger in die 3. Liga. Achims 35:32 (17:18)-Sieg blieb dann aber ein Muster ohne Wert, weil die Bremer durch ein 21:20 den Platz an der Sonne verteidigten.

„Herzlichen Glückwunsch nach Habenhausen“, lautete die Botschaft der SG-Protagonisten. „Wir haben die Meisterschaft nicht heute verschenkt. Viel Spaß in der Dritten Liga“, zeigte sich Coach Tomasz Malmon als fairer Sportsmann. Schließlich hatte sein Team zweimal gegen die Südbremer den Kürzeren gezogen – es sollten die einzigen beiden Saisonpleiten bleiben.

Nach der Partie, in der die SG dem Backeverbot mit phänomenalem Kampfgeist trotzte, war die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg nicht allzu groß. Nicht viel fehlte – und das Malmon-Team hätte seine Hausaufgaben nicht erledigt. Das 27:33 aus dem Hinspiel schien der TSG genug an Motivation, denn die Sieben von Henning Sohl legte los wie die Feuerwehr – dem siebenfachen Torschützen Robert Langner gelang das 4:2 (3.).

In Minute elf ersetzte Keeper Arne von Seelen den unglücklich agierenden Mirco Thalmann, der sein letztes Spiel für die SG bestritt. Doch auch von Seelen konnte das 8:12 (15.) nicht verhindern. Malmon reagierte mit einer Auszeit: „Ihr seid in der Deckung viel zu passiv.“ Frisch kam die SG aus der Aussprache und glich zum 12:12 aus. Hatten antwortete noch vor dem Wechsel. „Wir sind in der Deckung Null aggressiv“, mäkelte Keeper von Seelen in der Pause. Die 150 Fans fanden Gefallen am Spiel und der Pausenrückstand galt auch für die Parallelpartie in Bremen. „Es geht wirklich Spitz auf Knopf“, fand Oberliga-Spielwart Jens Schoof.

Im zweiten Abschnitt führte Hatten noch mit 27:25 (45.). Jetzt zahlte sich aus, dass Malmons Mannen in der Deckung einen Tick offensiver zu Werke gingen und in der Offensive einen Zahn zulegten. Nach der ersten Führung durch Linkshänder Sören Meier zum 29:28 (51.) blieb die SG am Ball. Zum Endstand traf der bärenstarke Erik Gülzow mit Tor neun. Damit blieb der erneute Wiederaufstieg verwehrt – der Fahrstuhl stockt.

SG Achim/Baden: Thalmann, von Seelen; Block-Osmers (8), Balke (1), Patzack, Katz (1), Podien (1), Xhafolli (2/1), Freese (4/1), Denker (5), Schanthöfer (2), Zschorlich (n. e.), Meier (2), Gülzow (9).

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