Trainer Sebastian Kohls spricht von unterirdischer Quote im Abschluss und lobt Rohrsens Keeperin

34:26 – aber Schostag nervt Oyten

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Nicht nur in dieser Szene gab es für Oytens Kim-Anna Heidorn kein Durchkommen. ·

Oyten - Von Kai CaspersNur wenige Minuten nach dem Abpfiff führte ihn sein Weg direkt zu Michaela Schostag. Dort angekommen gratulierte der Trainer der TV Oyten Vampires der Torhüterin des MTV Rohrsen zu ihrer starken Leistung. Wohl wissend, dass sie mit ihren Paraden einen ganz erheblichen Anteil an der für Kohls „unterirdischen“ Quote im Abschluss hatte. Allerdings änderte das nichts an der Überlegenheit der Vampires, die am Ende ein ungefährdetes 34:26 (17:14) feierten.

„Eigentlich hatten wir im Vorfeld eine ganz klare Vorgabe gemacht. Doch im Gefühl des sicheren Sieges ist das dann irgendwann auch Kopfsache. Und dann wird eben nicht wie gefordert flach, sondern halbhoch abgeschlossen“, brachte Kohls sogar etwas Verständnis für seine Spielerinnen auf. „Ich bin mir aber sicher, dass es gegen einen stärkeren Gegner nicht passiert wäre.“

Die Gäste legten zunächst durch Manuela Schostag ein 3:2 vor, ehe Katharina Kruse gleich drei Gegenstöße in Folge zum 5:3 (9.) abschloss. Danach kam der MTV jedoch immer wieder zum Ausgleich, da die Gastgeberinnen nicht nur zahlreiche Hochkaräter ausließen, sondern auch drei Siebenmeter in Folge vergaben. Nur gut, dass die Abwehr gut gegen die starke Rückraumreihe der Gäste mit Schostag und Huch arbeitete und darüber hinaus Torhüterin Manuela Heise einige starke Paraden zeigte. Das zahlte sich spätestens nach dem 12:10 (21.) aus, als sich die Vampires dank eines Zwischenspurts auf 16:11 (25.) absetzten. In die Pause ging es mit einem 17:14.

Nach dem Wechsel rückte Romina Kahler für Heise zwischen die Pfosten und knüpfte nahtlos an die gute Vorstellung ihrer Vorgängerin an. Dafür haperte es ab dem 23:20 ganz gewaltig in der Offensive. Vor allen Dingen Katharina Kruse klebte nun das Pech an den Fingern. Vor der Pause noch eiskalt in Sachen Gegenstöße, fand sie nun gleich dreimal ihren Meister in Rohrsens Keeperin. Gleiches galt für Kim-Anna Heidorn, die einen komplett gebrauchten Tag erwischt hatte. „Das gibt es doch gar nicht“, entfuhr es Anna-Lena Kruse in Anbetracht der vergebenen Hochkaräter. Nur, um wenig später ebenfalls einen Gegenstoß zu vergeben. Dafür hatte Tina Schwarz, mit 15 Treffern erfolgreichste Torschützin, eine gute Quote und beseitigte mit einem Doppelpack in Unterzahl zum 30:24 (52.) die letzten Zweifel am Erfolg der Vampires. Ein vielversprechendes Debüt auf Seiten des TVO gab Lissy Balters. Sie blieb zwar ohne Torerfolg, deutete jedoch in der kurzen Zeit mehrfach ihre Qualitäten an.

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