33:35 – TV Oyten Vampires überzeugen nur phasenweise gegen Altlandsberg

Kohls: „Wir müssen aus solchen Niederlagen lernen“

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Auch ihre sieben Tore reichten den TV Oyten Vampires nicht zum Heimsieg gegen Altlandsberg: Marielle Juricke.

Oyten - Von Kai Caspers. Die Partie gegen den MTV Altlandsberg war gerade mal 3:09 Minuten gespielt, da hatte Sebastian Kohls bereits die Nase voll. Wütend knallte der Trainer des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires die grüne Karte auf den Tisch. Im Anschluss wurde es zwar etwas besser, doch letztlich ließen sich die Gäste nach dem 35:33 (20:20)-Erfolg von ihren mitgereisten Fans feiern.

Angesprochen auf die Gründe für die Niederlage musste Kohls nicht lange überlegen. „Bei uns fehlt es auch weiterhin an der Konstanz. Und das ist in einem Duell auf Augenhöhe dann eben fatal. Damit gilt es jetzt umzugehen und vor allen Dingen müssen wir aus solchen Niederlagen lernen“, konnte der TVO-Coach dem Spiel dennoch etwas positives abzugewinnen. „Das ist doch mal eine ganz neue Situation für uns. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, wann wir zuletzt mal ein negatives Punktekonto hatten, aber auch das hat seinen Reiz.“

Die Anfangsphase – sie hätte aus Sicht der Vampires schlechter kaum verlaufen können. Nach Marielle Jurickes Treffer zum 1:0 leistete sich das Kohls-Team nicht nur in der Offensive haarsträubende Fehler, sondern war auch in der Deckung offen wie ein Scheunentor. Nicht von ungefähr nahm Kohls beim 1:5 (4.) auch frühzeitig die Auszeit. Die machte sich aber erst nach dem 5:9 (10.) bezahlt. In der 20. Minute traf Anna-Lena Kruse zum 13:13. Zur Pause war beim 20:20 alles offen.

Der Auftakt in die zweite Hälfte hätte für die Vampires besser nicht laufen können. Das Kohls-Team zeigte sich in der Deckung deutlich aggressiver und legte ein 23:20 durch Katharina Kruse vor. „Da hatte ich das Gefühl, dass wir die Partie so langsam in den Griff bekommen können“, verdeutlichte der TVO-Coach. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Wie schon in der ersten Halbzeit häuften sich nun die Fehler. Auch das 26:24 (40.) gab nicht die nötige Sicherheit und Altlandsberg konterte mit dem 26:28 (45.). „Natürlich war der starke Rückraum des MTV schwer zu verteidigen. Aber letztlich war die Anzahl unserer individuellen Fehler einfach zu groß“, so Kohls. Fünf Minuten vor dem Ende rückte Insa Janßen beim 31:33 noch einmal für Romina Kahler zwischen die Pfosten und fügte sich mit vier Paraden glänzend ein. Doch ein technischer Fehler sowie ein vergebener Wurf von Kim-Anna Heidorn, die blank an der MTV-Torhüterin scheiterte, ließen den Traum von der Wende dann endgültig platzen.

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