Oytens A-Jugend feiert Arbeitssieg über Cottbus / Timo Blau trifft sechsmal

31:28 – aber der Glanz fehlt

Beim 31:18-Erfolg in der Handball-Bundesliga über den LHC Cottbus waren Anspiele auf Kreisläufer Timo Blau, wie hier von Niko Korda demonstriert, ein probates Mittel der Oytener, um die groß gewachsene Deckung der Gäste aus den Angeln zu heben. Foto: Hägermann

Oyten - Von Kai Caspers. Der Blick von Thomas Cordes nach dem Abpfiff – er ließ den Ausgang der Partie seines TV Oyten in der Handball-Bundesliga gegen den Tabellenvorletzten LHC Cottbus nicht wirklich erahnen. Kein Wunder, dass der TVO-Trainer nach dem letztlich ungefährdeten 31:28 (13:12)-Erfolg dann auch von einem reinen Arbeitssieg sprach: „Geglänzt haben wir sicher nicht. Aber das muss dann auch mal sein. Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Doch letztlich haben wir gewonnen. Und nur das zählt!“

Entgegen den vergangenen Partien hatten die Oytener dieses Mal gut in die Partie gefunden und durch Niko Korda ein 6:2 (8.) vorgelegt. In der Folge hätten die Gastgeber frühzeitig für eine Vorentscheidung sorgen können, vergaben jedoch einige klare Chancen. Das wussten die Cottbusser zu nutzen und glichen in der 14. Minute zum 6:6 aus. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar zu erkennen, dass es beim TVO etwas an der nötigen Einstellung fehlte. „Gut möglich, dass der eine oder andere das Spiel im Vorfeld schon abgehakt hatte. Das kann in dem Alter schon mal passieren. Daher hat es bei uns in allen Mannschaftsteilen an zehn bis 20 Prozent gefehlt“, monierte Cordes. Zur Pause mussten sich die Gastgeber dann auch folgerichtig mit einem sehr knappen 13:12 begnügen.

In der zweiten Hälfte wurde es nicht wirklich besser. Zwar gerieten die Gastgeber nicht mehr in Rückstand, doch gerade in der Deckung gab es viel zu große Lücken. „Wir haben es nicht verstanden den Schalter noch einmal richtig umzulegen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Leistungsträger wie Niko Korda und Max Borchert am Tag zuvor in der Oberliga bei den Herren durchgespielt haben. Das hat natürlich Kraft gekostet“, erklärte Cordes die für ihn viel zu hohe Anzahl an Gegentoren. Kein Wunder, dass die Partie bis zum 25:23 (48.) völlig offen war. Nur gut, dass Torhüter Dimo Möller, der in der zweiten Hälfte für Mattis Köhlmoos zwischen die Pfosten gerückt war, dann einen Gegenstoß parierte. Und vorne wurde immer wieder Timo Blau gesucht. Hatte Oytens Kreisläufer seine ersten beiden Versuche noch vergeben, machte er es in der Folge deutlich besser und mit seinen sechs Treffern großen Anteil am völlig verdienten Erfolg der Oytener.

TV Oyten Vampires: Köhlmoos, Möller - Seliger (1), Brandt (2), Blau (6), Sibahi (5), Borchert (4), Fischer, Korda (7/4), Tiller, Niemeyer, Sanders (2), Brüns (4).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

„Eine Legende besagt: Hätte Herrmann nicht abgeschlossen, würde Friedl immer noch rückwärts laufen“

„Eine Legende besagt: Hätte Herrmann nicht abgeschlossen, würde Friedl immer noch rückwärts laufen“

Flughafen Bremen: Die Ziele im Winterflugplan 2019/2020

Flughafen Bremen: Die Ziele im Winterflugplan 2019/2020

Das bietet das neue Kreuzfahrtschiff "MSC Grandiosa"

Das bietet das neue Kreuzfahrtschiff "MSC Grandiosa"

Beeindruckende Bilder von Wüsten der ganzen Welt – Lebensraum der Extreme

Beeindruckende Bilder von Wüsten der ganzen Welt – Lebensraum der Extreme

Meistgelesene Artikel

Schymiczek macht den Deckel drauf

Schymiczek macht den Deckel drauf

Vampires: Kapitel Leyens beendet

Vampires: Kapitel Leyens beendet

Clausen-Team extrem effizient im Abschluss – 3:1

Clausen-Team extrem effizient im Abschluss – 3:1

Vogelwild am Segelhorst – 3:3

Vogelwild am Segelhorst – 3:3

Kommentare