Ehlers-Team überzeugt nur eine Halbzeit

30:24 – Daverden feiert gegen Hunte-Aue Löwen ersten Saisonsieg

Daverdens Ole Fastenau kommt hier völlig frei zum Wurf und erzielt einen seiner sechs Treffer beim 30:24-Erfolg.
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Daverdens Ole Fastenau kommt hier völlig frei zum Wurf und erzielt einen seiner sechs Treffer beim 30:24-Erfolg.

Daverden – Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Der TSV Daverden feierte Dienstagabend beim 30:24 (13:13) über die HSG Hunte-Aue Löwen II seinen ersten Saisonsieg in der Handball-Verbandsliga. Allerdings mussten sich die Gastgeber mächtig strecken, ehe der hart erkämpfte Erfolg unter Dach und Fach war.

Kein Wunder, dass Trainer Ingo Ehlers dann auch erst einmal kräftig durchpusten musste: „In der ersten Halbzeit waren wir einfach unglaublich schlecht. Da hat mir vor allen Dingen die nötige Aggressivität in der Deckung gefehlt. Aber letztlich wollten wir nur die beiden Punkte. Und die haben wir. Zumal es gegen diesen Gegner ohnehin keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt.“

In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel dann bestimmt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass wir diese Leistung auch schon in den ersten 30 Minuten abgerufen hätten.

Daverdens Trainer Ingo Ehlers

Noch zu Beginn der Partie hatte es nach einem Torfestival ausgesehen. Denn nach gerade einmal 92 Sekunden leuchtete ein 2:2 von der Anzeigentafel in der gut besuchten Daverdener Halle. Das änderte sich jedoch mit zunehmender Spieldauer. Zwar hatte es zunächst den Anschein, als sollten die Daverdener einen ruhigen Abend verleben, doch dann häuften sich die Fehlwürfe. Vor allen Dingen auf Linksaußen wurden etliche Fahrkarten gezogen. Daher kamen die Gäste nach dem 6:9 (14.) auch zurück ins Spiel und gingen kurz vor dem Wechsel beim 13:12 (30.) sogar erstmals in Führung. Für den 13:13-Pausenstand zeichnete Daverdens achtfacher Torschütze Jonah Klimach verantwortlich.

Deutliche Steigerung in der Deckung nach dem Wechsel

In der Kabine hatte Ehlers dann scheinbar die richtigen Worte gewählt. Denn seine Mannschaft kehrte nicht nur deutlich eher aufs Parkett zurück, sondern agierte fortan in der Deckung endlich mit der geforderten Aggressivität. Das sollte sich allerdings erst nach dem 20:19 (43.) auszahlen. Zwar setzte der bis dato fehlerfreie Klimach einen Siebenmeter neben das Tor, doch Felix Wendt, Ole Fastenau und Klimach sorgten mit ihren Treffern zum 23:19 (47.) für die Vorentscheidung. „In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel dann bestimmt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass wir diese Leistung auch schon in den ersten 30 Minuten abgerufen hätten“, übte Daverdens Trainer leichte Kritik. „Dennoch ist der Sieg auf jeden Fall verdient. Auch, wenn wir uns zu Beginn schwergetan haben.“

Tore TSV Daverden: Klimach (8/5), Fastenau (6), Fettin (3), Wünsch (3), Bartels (3), Beuße (3), Gätjen (1), Wittrock (1), Wendt (1), Wehrkamp (1).

Von Kai Caspers

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