29:44 – Intschedes Kreisoberliga-Handballer gehen im Derby unter / TV Oyten ohne Probleme 31:23

Penzek verteilt Note „ungenügend“

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Beim Wurf von Sascha Behrens bleibt Daverdens Torsten Liebrum (links) nur die Rolle des Zuschauers.

Intschede - Auf verlorenem Posten stand Handball-Kreisoberligist TSV Intschede, der beim 29:44 gegen den TSV Daverden II gehörig unter die Räder kam. Auch der TSV Embsen kommt nicht auf die Beine und unterlag in Bruchhausen-Vilsen mit 31:35. Dagegen feierte der TV Oyten ein souveränes 31:23 gegen den TSV Eystrup, weil es ihm gelang, das Tempo durchgehend hoch zu halten.

TSV Intschede - TSV Daverden II 29:44 (15:20). Völlig bedient zeigte sich Verlierertrainer Henning Penzek: „Das war nix. Auch weil wir ohne Abwehr gespielt haben!“ Dabei sah es zunächst gut für Intschede aus, das ein 7:4 (9.) vorlegte. Doch eine Auszeit von Gäste-Coach Ronny Michael wirkte Wunder. Die letzte Führung gelang Patrick Rott beim11:10 (18.). Dann gefiel der Gast mit pfeilschnellen Gegenstößen und sorgte schon beim Wechsel für eine Vorentscheidung. Mach einem 10:4-Lauf hatte Daverdens Reserve die Punkte fast schon gebucht. „Außerdem hatten wir im gebundenen Spiel wenig Probleme, Intschedes Deckung auszuspielen. Auch in Hälfte zwei machte es uns der Gegner durch viele einfache Fehler leicht“, fand Daverdens Übungsleiter, der sein A-Jugend-Trio lobte, das nicht weniger als 25 Treffer beisteuerte. „Von denen bekam Intschede oft nur die Hacken zu sehen“, schmunzelte Michael.

Intschedes Penzek verteilte für sein komplettes Team die Note „ungenügend“, dem jetzt drei Auswärtspartien bevorstehen.

TSV Eystrup - TV Oyten 23:31 (15:17). Nach einem guten Start (9:5/15.) kam etwas Sand ins Gäste-Getriebe. Kein Wunder also, dass die Eystruper beim 13:13 (25.) egalisieren konnten. „Dann haben wir uns wieder berappelt“, freute sich TVO-Coach Arwin Schlenker. Nach der Pausenführung griff die Gäste-Deckung beherzt zu und machte Eystrup das Leben schwer. Nach dem 25:20 (40.) legte das Schlenker-Team nach. So war beim 30:22 (55.) bereits der letztliche Vorsprung herausgeworfen. „Mit der Leistung im zweiten Abschnitt bin ich zufrieden. Schlüssel zum Sieg war, dass wir nur noch acht Treffer kassierten. Davon zwei Siebenmeter“, freute sich Schlenker.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - TSV Embsen 35:31 (15:17). Erneut sorgte eine frühe umstrittene Rote Karte für Embsen für Verdruss und auch für die erneute Niederlage. Bereits in der achten Minute war die Partie für Fabian Schröder nach einem unabsichtlichen Faustschlag ins Gesicht beendet. Dennoch blieb Embsen dran und führte gar beim Wechsel. Bis zum 27:28 (54.) blieben die Schützlingen von Trainer Reinhard Leprich auf Tuchfühlung. „Dann verließen uns wegen der kraftraubenden offensiven Gegner-Deckung die Kräfte“, stellte Leprich fest. Beim 28:32 (57.) war die Messe gelesen. Dennoch nimmt Leprich Positives mit: „Wir waren das spielerisch bessere Team. Wenn wir komplett gewesen wären, hätte sicher ein Remis drin gelegen.“

bjl

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