2. Liga: Mutige zweite Hälfte gegen Garßen / Kohls: Wäre grausam gewesen / Heise am Auge verletzt

28:34 – TVO verhindert Debakel

Endlich mal energisch durch Garßens Abwehr: Janka Kronschnabel erzielt eins ihrer fünf Tore bei Oytens 28:34.

Oyten - Von Ulf von der EltzAm Ende durften die Handballerinnen des TV Oyten sogar einen „kleinen Sieg“ feiern – 17:16 gewannen sie die zweite Hälfte gegen SV Garßen-Celle. Dass die Zweitliga-Partie gestern Abend aber 28:34 (11:18) für das Kohls-Team verloren ging, war einer desolaten Leistung vor der Pause geschuldet.

„Es wäre grausam gewesen, wenn wir nach dem Wechsel so weiter gespielt hätten. Wir haben uns mit dem zweiten Abschnitt ganz gut aus der Affäre gezogen“, resümierte Coach Sebastian Kohls. Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter drohte den Blauhemden ein Debakel, weil sie von Anpfiff

▪ Kim Pleß von einer

▪ Grippe geschwächt

an viel zu viel Respekt vor den Gästen zeigten. Gegen die äußerst offensiv stehende 5:1-Deckung fiel dem Abstiegskandidaten herzlich wenig ein. Nach vier technischen Fehlern in Folge gelang Denise Wichmann erst in der siebten Minute ein Treffer für den TVO. Dass es nur 1:2 hieß, lag auch an der zunächst unkonzentrierten Vorstellung des Aufstiegs-Anwärters. Vor dem eigenen Kasten ging ebenfalls die Angst um, die überragende Nastia Antonewitch und Kolleginnen konnten schalten und walten, da sie überhaupt nicht angegangen wurden. Tore aus dem Rückraum, Tore über den Kreis sowie die Außen – schnell hatte sich Garßen nach den anfänglichen Problemen auf 8:3 abgesetzt (12.). Erst jetzt schickte Kohls für die überforderte Miriam Thamm im Rückraum Janka Kronschnabel aufs Parkett, wenig später durfte auch Kim Pleß für Ivonne Krängel ran. „Kim hatte eine starke Grippe und bekam kaum Luft. Eigentlich hätte ich sie gar nicht bringen sollen“, erklärte Oytens Trainer diese Personalie. Immerhin gab die 21-Jährige mehr Sicherheit, so dass die Heim-Sieben das Match fortan ausgeglichen gestalten konnte. Pech allerdings, dass Manuela Heise nach zwei Paraden früh vom Feld musste (4.) – die Keeperin bekam einen Ball aufs rechte Auge und musste ins Krankenhaus. Vertreterin Ronja Rotschies zeigte insgesamt sieben Paraden.

Richtig mutig kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine. Zwar saß Kim Pleß zunächst wieder auf der Bank, aber spätestens nach drei Toren in Folge durch Kronschnabel, Rajes und Wichmann zum 16:20 (39.) gegen nun allerdings viel wechselnde Cellerinnen hatte Oyten den Großteil der 250 Zuschauer hinter sich. Die Deckung wirkte nun agiler, öffnete häufiger und eroberte so Bälle. Kohls lobte in dieser Hinsicht besonders Carolin Pleß. Im Angriff lief jetzt auch einiges über die Außen, die in Hälfte eins noch völlig verwaist blieben. „Im Spiel zwei gegen zwei haben wir dort besser ausgesehen“, freute sich der Coach.

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