Vampires kassieren bittere Niederlage in Vechta / Winter schreibt Platz sechs ab

27:28 – und Stoffel schwer verletzt

Nach einem unglücklichen Zweikampf musste Oytens Jana Stoffel (rechts) ins Krankenhaus.
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Nach einem unglücklichen Zweikampf musste Oytens Jana Stoffel (rechts) ins Krankenhaus.

Oyten – Ganz bitterer Abend für die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires: Zum einen setzte es für das Team von Marc Winter und Lars Müller-Dormann eine vermeidbare 27:28 (13:14)-Niederlage bei SFN Vechta. Aber damit nicht genug. Zu allem Überfluss verloren die Vampires auch noch Linksaußen Jana Stoffel, die sich den Ellenbogen ausgekugelt hat und daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Bei Jana ist glücklicherweise nichts gebrochen. Das Gelenk ist wieder drin. Genaueres wird das MRT zeigen“, klärte Winter auf.

In der Partie wurden die Vampires kalt erwischt – 1:4 (5.). Doch in der Folge steigerten sich die Gäste vor allen Dingen in der Deckung und wussten auch die sich zu bietenden Chancen zu nutzen. Daher brachte Jasmin Johannesmann ihre Farben beim 7:6 (13.) auch erstmals in Führung. Dennoch ging es mit einem 13:14 in die Pause. In der zweiten Hälfte dann die entscheidende Phase laut Winter. „Beim 18:19 haben wir gleich mehrfach die Chance, um in Führung zu gehen und die Partie für uns in die richtige Richtung zu lenken“, ärgerte sich der TVO-Trainer über Fahrkarten vom Punkt und beim Gegenstoß sowie einen vermeidbaren technischen Fehler. Doch noch größer war sein Ärger über die Schiedsrichter. „In den letzten fünf Minuten haben sie einige Entscheidungen getroffen, die ich nicht nachvollziehen konnte und sind damit noch zu einem Faktor geworden. Doch letztlich haben wir das zuvor ja auch zugelassen und müssen uns somit an die eigene Nase fassen“, sparte Winter nicht mit Selbstkritik. Nach dem 26:26 sorgte die Ex-Oytenerin Tina Schwarz dann mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Nathalie Meinke 32 Sekunden vor dem Ende noch auf 27:28, doch zu mehr reichte es nicht. „Auch wenn ein Aufschwung zu erkennen gewesen ist, stehen wir wieder ohne Punkte da. Daher müssen wir uns wohl langsam aber sicher vom angepeilten sechsten Platz verabschieden und uns damit anfreunden, dass wir wohl in die Verlängerungsrunde gehen müssen“, so Winter.

TV Oyten Vampires: Kahler, Hassing - Heinrich (4), Webner (1), Meyer, Franke (1), Meinke (6), Stoffel (3), Reinefeld, Sposato, Schengalz (1), Schote (1), Hertes, Janssens (3), Peek, Johannesmann (7/3).  kc

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