27:21 – Achim/Baden stutzt die „Schwäne“ / Arne von Seelen gibt das Signal

Summa gewinnt Quotenwette

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Präsentierte sich gegen seinen Ex-Verein in ganz starker Verfassung: Achim/Badens Jan Mühlbrandt (beim Wurf).

Achim - Von Björn Lakemann. Langsam aber sicher macht sich die akribische Trainingsarbeit von Steffen Aevermann immer mehr bezahlt bei der SG Achim/Baden. In eigener Halle feierte der Handbal-Oberligist einen fulminanten 27:21 (17:14)-Erfolg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Allen Grund zum Strahlen auf Seiten der SG hatte der achtfache Torschütze Dennis Summa. „Mit HSG-Keeper Daniel Sommerfeld hatte ich eine Quotenwette laufen. Die habe ich für mich entschieden, da ich für meine acht Tore nur elf Versuche benötigt habe“, erklärte Summa. Daniel Sommerfeld, in der vergangenen Saison noch Teamkollege, war fair: „Dennis hat ein Bombenspiel gemacht. Aber wir haben in der Deckung auch keinen Zugriff gefunden.“

Noch zu Beginn hatte es nicht nach einem SG-Erfolg vor den 180 Zuschauern ausgesehen. Angeführt von Matthias Ruckh, vor sieben Jahren in Zweitligadiensten der SG, zauberten die „Schwäne“ ein 8:3 (11.) auf das Parkett. Dabei wurde SG-Keeper Mirco Thalmann, der erst kurz vor Beginn von seinem Starteinsatz erfahren hatte, kalt erwischt. Kein Wunder also, dass SG-Trainer Aevermann frühzeitig reagierte und nach knapp 15 Minuten Arne von Seelen zwischen die Pfosten beorderte. Mit ihm erwachten die Gastgeber aus ihrer Lethargie und Jan Mühlbrandt gelang beim 9:9 (17.) erstmalig der Ausgleich gegen seinen Ex-Verein. In der Folge avancierte „Mühle“ zu einem wichtigen Faktor in der Offensive. In der Defensive sorgte Steffen Fastenau für Stabilität und Keeper von Seelen hielt famos. Beim 17:14 wurden die Seiten gewechselt. Ex-Mitspieler Patrick Denker mit einem Schmunzeln: „Die Jungs mussten erstmal warm werden.“

In der zweiten Hälfte erhöhte Summa auf 20:15 (35.). Auch nach einem Doppelschlag von Jan Mühlbrandt zum 23:18 (45.) hatte diese Differenz noch Bestand. Dennoch war beim 24:21 (51.) durch HSG-Kreisläufer Ole Harms, den Marvin Pfeiffer bestens im Griff hatte, noch alles drin. Bei der nächsten Aktion lenkte von Seelen, der 15 Paraden verzeichnete, das Leder reaktionsschnell an die Latte (52.). Und seine Vorderleute netzten noch dreimal ein. Sehr zur Freude der SG-Fans, die längst nichts mehr auf den Sitzen hielt.

Tore für die SG Achim/Baden: Summa (8), Mühlbrandt (6), Meier (4), Pfeiffer (3), Podien (3/2), Balke (2), Winkelmann (1).

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