27-Jähriger kommt vom TuS Sulingen / „Strahlt Ruhe aus“ / Mensing als Standby

FC Verden 04: Marc Jamieson springt aufs Keeper-Karussell

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Greift beim FC Verden 04 in den Kampf um die Nummer eins ein: Marc Jamieson.

Verden - Von Ulf von der Eltz. Jetzt hat der FC Verden 04 auch seinen Winter-Neuzugang: Der Fußball-Landesligist verpflichtet in Marc Jamieson einen weiteren Torhüter – der 27-Jährige kommt vom TuS Sulingen aus der Landesliga Hannover. „Er strahlt viel Ruhe aus, bringt reichlich Erfahrung mit und hat ein gutes Stellungsspiel“, zeigte sich Trainer Ziad Leilo am Donnerstag erfreut über den Coup.

Da sich der lange verletzte Sascha Gohde wieder fit meldete und Stammkeeper Stefan Wöhlke seine Position als Platzhirsch zwischen den Pfosten sicherlich nicht freiwillig hergibt, beginnt sich das Keeper-Karussell bei den Allerstädtern abermals zu drehen. Abgesprungen ist dabei Lucas Mensing, der im Sommer vom Oberliga-Absteiger Rotenburger SV gekommen war. Leilo: „Lucas kann wegen seines Studiums in Braunschweig fast gar nicht trainieren.“ Der Pass bleibt allerdings in FC-Händen, Mensing wird als Standby-Spieler geführt.

Jamieson nimmt nun also dessen Platz auf dem Karussell ein – und geht mit reichlich Chancen ins Rennen. Zumal Verdens Trainer auf Nachfrage unterstrich, dass Stefan Wöhlke keinen Bonus im Gerangel um die Nummer eins besitzt: „Alle drei Torhüter müssen sich in den Testspielen beweisen.“ Wobei er Wöhlke zusammen mit Gohde zu den talentierten Schlussmännern zählt, während Jamieson seine Erfahrung in die Waagschale werfen kann. Im März erweitert Torben Figna das Trio zu einem Quartett, weil er dann mit 18 Jahren für die Herren spielberechtigt ist. Apropos Testspiel: Da die für Freitag (19 Uhr) geplante Partie gegen den Oberligisten TB Uphusen abgesagt werden musste, hoffen die Domstädter, dass sie am Sonntag (14 Uhr) auf heimischem Kunstrasen gegen den Landesligisten OT Bremen erste Praxis sammeln können.

Neuzugang Jamieson hatte selbst den Kontakt zu den Kickern vom Hubertushain gesucht. Coach Leilo: „Nachdem er nach einem halbjährigen Thailand-Aufenthalt in Sulingen nur noch die Nummer drei sein sollte, hat er sich auf die Suche nach einem neuen Verein begeben. Da fand er uns auch durch unseren Torwarttrainer Ingo Knolle wohl attraktiv genug.“ In den Einheiten überzeugte der Torhüter, der vor seiner Sulinger Zeit die Stationen Wunstorf, Nienburg, Rehden und Havelse durchlaufen hatte, mit seinem engagierten Auftreten. Für Leilo ist der Konkurrenzkampf eine komfortable Situation: „Die Drei puschen sich im Training gegenseitig.“

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