Daverden kassiert verdiente Niederlage im Derby gegen den TV Oyten

26:32 – aber Ehlers lobt die Moral

Auch wenn sich Daverdens Ole Fastenau in dieser Szene gegen Oytens Noah Dreyer (18) behaupten kann, setzte es am Ende eine verdiente 26:32-Niederlage im Derby.
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Auch wenn sich Daverdens Ole Fastenau in dieser Szene gegen Oytens Noah Dreyer (18) behaupten kann, setzte es am Ende eine verdiente 26:32-Niederlage im Derby.

Daverden – Der TV Oyten ist seiner Favoritenrolle im Derby der Handball-Verbandsliga gerecht geworden. Im Derby beim TSV Daverden feierte das Team des Trainerduos Lars Müller-Dormann/Marc Winter vor einer stattlichen Kulisse einen letztlich völlig ungefährdeten 32:26 (14:10)-Erfolg.

Dass dieser im Anschluss lautstark von den Gästen mit einem „Derbysieger, Derbysieger, hey hey“ gefeiert wurde – Ingo Ehlers nahm es gelassen zur Kenntnis. „Oytens Sieg ist verdient. Dennoch bin ich stolz auf meine Mannschaft, die eine tolle Moral gezeigt hat. Vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit hat sie sich sehr gut verkauft. Obwohl sie nahezu die komplette Zeit in Unterzahl agieren musste“, fehlte dem Daverdener Trainer das Verständnis für etliche Entscheidungen der Schiedsrichter. „Das war eine Frechheit, was die beiden gepfiffen haben.“

Noch zu Beginn hatten die Gastgeber dem TVO Paroli geboten und blieben bis zum 7:8 (15.) durch Jonah Klimach in Schlagdistanz. Doch in der Folge gab es für die Daverdener kaum noch ein Durchkommen gegen den sattelfesten Innenblock der Gäste um Abwehrchef Timo Blau. Folge: In der 28. Minute war der Rückstand durch einen Treffer des überzeugenden Mattis Brüns auf fünf Tore angewachsen – 9:14. Daran konnte auch Dennis Emigholz, der bereits frühzeitig (13.) den glücklosen Sören Schmincke im Daverdener Tor abgelöst hatte, mit zahlreichen Paraden nichts ändern. „Da waren wir schon das erste Mal weg. Leider haben wir dann in der Folge einfach zu viele technische Fehler in unserem Spiel gehabt“, fand Müller-Dormann trotz des Sieges seiner Mannschaft noch ein kleines Haar in der Suppe. In die Pause ging es für den TVO mit einem 14:10.

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Während sich die Gastgeber jedes einzelne Tor sehr hart erarbeiten mussten, kam der TVO dank der guten Deckungsarbeit immer wieder zu einfachen Toren. Als Anton Zitnikov dann in der 46. Minute das 25:18 erzielte, roch es bereits nach der Vorentscheidung. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Gäste in der Folge zwar etwas schleifen, doch der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. „Auch da hätten wir es etwas sauberer zu Ende spielen müssen. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass viele Spieler 60 Minuten auf der Platte stehen mussten“, erklärte Müller-Dormann den einen oder anderen leichten Fehler mit der nachlassenden Konzentration. Den 32:26-Endstand erzielte Leonard Fischer mit einem Hammer in den Knick.

Tore TSV Daverden: Klimach (7), Beuße (5), Fettin (4), Fastenau (3), Wehrkamp (2), Bartels (2), Wünsch (2/1), Wendt (1).

Tore TV Oyten: Dreyer (10/6), Brüns (7), Fischer (6), Zitnikov (6), Grobler (2/1), Sell (1).

Von Kai Caspers

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