Tomasz Malmon nach Niederlage gegen Barnstorf geschockt / „Muss mich entschuldigen“

25:32 – SG Achim/Baden erlebt ihr Waterloo

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Nur ganz selten kam Achim/Badens Jan Mühlbrandt so frei zum Wurf. n

Von Björn LakemannACHIM/BADEN · Was für eine Demontage für Handball-Oberligist SG Achim/Baden. In eigener Halle setzte es gegen die spielstarke HSG Barnstorf-Diepholz eine herbe 25:32 (11:15)-Klatsche.

Und das Ergebnis ging auch in der Höhe völlig in Ordnung, denn die Mannschaft von Trainer Tomasz Malmon hatte über die gesamte Spielzeit eine desaströse Leistung gezeigt. Damit hat sich die SG, die sich den Aufstieg in die 3. Liga auf die Fahnen geschrieben hat, mit nun 6:4-Punkten erstmal von den Spitzenrängen verabschiedet.

„Ohne Abwehr ist kein Spiel zu gewinnen. Wir sind im Kollektiv immer einen Schritt zu spät gekommen“, fasste SG-Rückraumakteur Jan Mühlbrandt die 60 Minuten zusammen. Regelrecht geschockt ob der Leistung seines Teams zeigte sich Trainer Tomasz Malmon: „ Das war eine richtig kalte Dusche, passte aber zu den Eindrücken aus dem Training. Bei den Zuschauern kann ich mich für diese Leistung einfach nur entschuldigen.“

Die Minderheit der rund 350 Zuschauer brauchten ihr Kommen jedoch keinesfalls zu bereuen. Schließlich waren sie Anhänger der HSG und bekamen von ihrem Team um den achtfachen Torschützen Andrius Gervé eine bärenstarke Leistung geboten. Sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Gäste mit Torhüter Donatas Biras über einen extrem sicheren Keeper verfügten, während auf Seiten der SG Daniel Voß (1 Parade) und Arne von Seelen (7) kaum eine Hand an den Ball bekamen. Daran vermochte auch die Tatsache nichts zu ändern, dass von Seelen bei seiner ersten Aktion (19.) nach einer Einwechslung gleich einen Siebenmeter parierte. Denn in der Folge passte er sich der Leistung seiner Vorderleute an.

Auf der Spielfläche wurde Linkshänder Patrick Denker (Wadenprobleme) an allen Ecken und Enden schmerzlich vermisst. Hinzu kam, dass nicht nur die Deckung ihren Namen nicht verdient hatte, sondern auch die Anzahl der Fehler viel zu groß war. Dabei hatte es nach dem 5:11 (19.) noch nach einer möglichen Wende ausgesehen, als Kevin Podien kurz vor dem Wechsel auf 11:14 (29.) verkürzte. In der zweiten Hälfte ließen die Gäste jedoch alle Hoffungen der SG-Fans mit einem schnellen 7:3-Lauf zum 22:14 (38.) frühzeitig im Keim ersticken.

Tore SG Achim/Baden: Mühlbrandt (6/4), Freese (5), Gülzow (5), Winkelmann (4), Podien (2), Block-Osmers (2), Schanthöfer (1).

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