Handball-Verbandsligist TSV Daverden verspielt 21:16-Führung gegen Varel-Friesland II

25:25 – Wredes steckten noch in den Skistiefeln

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Musste sich gegen Varel mit einem 25:25 zufrieden geben: Daverdens Sören Blumenthal.

Von Björn LakemannDAVERDEN · Nichts wurde es mit dem so dringend benötigten Sieg für den vom Abstieg bedrohten Handball-Verbandsligisten TSV Daverden. In eigener Halle musste sich das Team von Thomas Panitz mit einem 25:25 (13:12) gegen die HSG Varel-Friesland II zufrieden geben.

Dabei hatten die Gastgeber alles mobilisiert, um zum Erfolg zu kommen. Unter anderem hatte Michaela Itzen, Cousine von Marin und Marcell Wrede, auf der Autobahn alles aus ihrem Auto herausgeholt, um die Brüder pünktlich aus dem Skiurlaub in die Halle zu bringen. Das klappte auch, aber im Spiel merkte man beiden an, dass sie irgendwie noch in den Skistiefeln steckten. „Naja, beim 21:16 haben wir noch wie der sichere Sieger ausgesehen. Doch letztlich hat sich Varel den Punkt verdient. Damit haben wir uns eine schwere Hypothek aufgeladen, da wir damit noch immer hinter Nordhorn liegen“, ärgerte sich Daverdens Coach Thomas Panitz, der einen prächtigen Start erlebt hatte. Nach dem 9:5 (19.) des im ersten Abschnitt mit acht Treffern enorm effektiven Sascha Nijland per Tempogegenstoß, stockte es jedoch merklich im Daverdener Spiel. Die Gäste, die ohne Shooter Staszewski angetreten waren, glichen sogar zum 12:12 aus. Kurz vor der Pause tarf Ruben Zeidler noch zum 13:12 und Varels elffacher Torschütze Christian Schmidt kassierte noch eine fragwürdige Zeitstrafe. Das wusste die Gastgeber zu nutzen und setzten sich nach dem Wechsel scheinbar vorentscheidend auf 17:12 (35.) durch einen Treffer von Felix Fietze ab. Nur wenig später sah Thimo Remmers direkt Rot nach einem Foul an Zeidler. Doch der vermeintliche Vorteil, wurde zum Nachteil für die Panitz-Schützlinge. Nachdem die HSG ihre Deckung auf eine offensive 4:2-Variante umgestellt hatte, kam merklich Sand ins Getriebe der Grün-Weißen. Zwar gelang Marcell Wrede sechs Minuten vor Ultimo das 24:22, doch die Gäste luden doppelt nach – 24:24 (55.). „Das kann es doch nicht sein“, fluchte Panitz, der sich im Anschluss noch über das 25:24 (59.) von Daniel Beinker freute. Doch in der Schlussminute zeigte Varels Christian Schmidt keine Nerven und sicherte der HSG das 25:25. „Ohne Backe zu spielen ist nichts für uns. Doch der Punkt hilft uns mehr als Daverden“, resümierte Goalgetter Schmidt.

Tore TSV Daverden: Nijland (10/2), Beinker (6), Zeidler (4) Jodat (1), Meyer (1), Willus (1), Fietze (1), Sperling (1).

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