Verbandsligist geht am Freitagabend in Neerstedt unter

24:32 – Daverdens Ingo Ehlers sieht „Unwillen und Arroganz“

Wie hier meist von Neerstedts Deckung abgeschirmt: Daverdens Ole Fastenau (l.), der nur einmal traf. Foto: Tamino Büttner

Neerstedt/Daverden - Von Björn Lakemann Und Ulf Von Der Eltz. Freitagsspiele sind nichts für den TSV Daverden: Der Aufsteiger verlor in der Handball-Verbandsliga beim TV Neerstedt auch seinen zweiten Auftritt zur Abendstunde – diesmal setzte es nach desolater Vorstellung eine 24:32 (10:20)-Pleite. „Die Leistungsträger haben einen rabenschwarzen Tag erwischt, sind nur mit Unwillen und Arroganz aufgefallen“, redete Coach Ingo Ehlers Klartext.

Einzig Aushilfe Daniel Beinker, der in Hälfte zwei aufs Parkett kam, und Boyke Wilkens verdienten sich noch eine vernünftige Note. In der ersten Viertelstunde verzweifelten die Gäste an Neerstedts Keeper Lukas Oltmanns, der nur einen Treffer zuließ und somit Garant für die 9:1-Führung war. Nach 20 Minuten ging bei Daverden Sören Schmincke aus dem Kasten, Sebastian Bohling bekam mehr Hände an die Bälle – konnte den 10:20-Rückstand zur Pause aber auch nicht verhindern. Das letzte Tor gelang Patrick Bartsch.

Im zweiten Abschnitt ließen die Grün-Weißen weiterhin die richtige Körpersprache vermissen, die Abschlussquote blieb erschütternd. Da darf auch nicht als Entschuldigung gelten, dass die Daverdener mit der ungewohnten Backe spielen mussten. Bezeichnend war, dass Lajos Meisloh gleich drei Siebenmeter lethargisch verwarf.

Bis zur 37. Minute holte Neerstedt ein 23:11 heraus. Nach dem 25:15 markierte Ole Fastenau mit seinem einzigen Tor des Abend das 25:16, der Blondschopf war sonst ebenfalls kein Faktor im Spiel des enttäuschenden Neulings.

Tore TSV Daverden: Wilkens (5), Meisloh (9/3), Bartsch (3), Beuße (2), Bodenstab (1/1), Nijland (2), Fastenau (1), Beinker (1).

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