24:25 – Daverdens Trainer legt Aufstiegsträume nach Niederlage gegen Fredenbeck vorerst ad acta

Thomas Panitz: „Ich bin völlig platt“

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Für Daverdens Felix Fietze (am Ball) war die gestrige Partie wegen einer Verletzung vorzeitig beendet.

Daverden - Als die Niederlage gegen den VfL Fredenbeck III zur Realität geworden war, herrschte gestern Abend Totenstille in der Halle. Völlig konsterniert blickten die Spieler des Handball-Landesligisten TSV Daverden noch einmal fragend hoch zur Anzeigentafel. Als wollten sie es nicht glauben. Doch die Elektronik kannte kein Erbarmen. Wie in Stein gemeißelt leuchtete das bittere 24:25 (14:12) für die Gastgeber von der Wand.

„Ich bin einfach nur völlig platt und richtig enttäuscht. Wieder einmal haben wir es nicht geschafft ein Spitzenspiel für uns zu entscheiden. Gerade in den wichtigen Momenten sind wir einfach noch zu grün“, nahm Daverdens Trainer Thomas Panitz kein Blatt vor den Mund. Dabei hatte es zunächst gut begonnen. Fredenbeck hatte zwar alles dabei, was Rang und Namen hat, doch die Gastgeber bestimmten Spiel und Tempo. Nach 20 Minuten jedoch der erste Tiefschlag, als sich Felix Fietze verletzte und in der Folge nicht mehr eingesetzt werden konnte. „Natürlich hat er uns gefehlt. Aber auch ohne ihn, wäre ein Sieg sicher drin gewesen“, ärgerte sich Panitz in erster Linie über die vielen vergebenen Chancen. Vor allen Dingen über die zweite Welle ließen die Gastgeber zu viel liegen und führten somit zur Pause lediglich mit zwei Toren – 14:12. Panitz: „Wenn es 20:12 steht, dürfen sich die Fredenbecker auch nicht beschweren.“

In der zweiten Hälfte hätten sich die Gastgeber erneut absetzen können. Dafür hätte es jedoch beim 15:13 eines besseren Überzahlspiels bedurft. Obwohl zwei Fredenbecker nicht auf der Platte standen, erzielte das Panitz-Team lediglich einen Treffer. „Da waren wir einfach zu unkonzentriert“, monierte Daverdens Coach. Nach dem 17:19 gingen die Gastgeber mit 22:21 in Führung. Genau in dieser Phase vergaben sie aber nicht nur einen freien Wurf, sondern darüber hinaus zwei Gegenstöße und der VfL glich erneut aus. Kurz vor dem Ende roch es beim 24:24 nach einem Unentschieden, ehe die Gastgeber zehn Sekunden vor Ultimo doch noch den Treffer zum 24:25 kassierten. Panitz: „Auch wenn der Zug nach oben damit erstmal abgefahren scheint, stecken wir die Köpfe nicht in den Sand. Wir gucken weiter von Spiel zu Spiel. Und sollte eins der vor uns liegenden Teams patzen, müssen wir da sein.“

Tore TSV Daverden: Heller (6), Beinker (6/1), Tielitz (4), Fietze (3), Marin Wrede (2), Wünsch (2), Bodenstab (1).

kc

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