24:24 – Kreisoberligist Embsen holt gegen Daverden II ersten Saisonpunkt

Maik Wiggers avanciert zum Turm in der Schlacht

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Energisch gegen Daverdens Abwehr durchgesetzt: Fabian Schröder erzielte beim 24:24 sechs Tore für Embsen.

Embsen - Im fünften Anlauf hat es für Handball-Kreisoberligist TSV Embsen beim 24:24 gegen den TSV Daverden II endlich mit dem ersten Punktgewinn geklappt. Dagegen unterlag der TV Oyten mit 24:25 bei der SG Bremen-Ost, während sich der TSV Intschede mit 20:22 bei der SG Findorff geschlagen geben musste.

TSV Embsen - TSV Daverden II 24:24 (12:12). „Zwar haben wir einen Punkt gewonnen, aber es hätten gerne zwei sein können“, stellte Heimtrainer Reinhard Leprich fest. In der Partie setzten sich die Gäste nach dem 5:5 (13.) auf 9:6 ab. In der Folge wurde Embsens 18-jähriger Torwart Maik Wiggers zum Turm in der Schlacht und nicht unverdient ging das Leprich-Team mit einem Remis in die Pause. „Embsen hat aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht, während mein Team komplett unter Normalform blieb. Zudem ließen wir 15 frei Einwurfgelegenheiten ungenutzt“, ärgerte sich Daverdens Übungsleiter Ronny Michael. Sollte die eklatante Auswärtsschwäche der Seinen anhalten, würde wohl nur ein Mittelfeldplatz am Saisonende rumkommen. Im zweiten Abschnitt kam der Tabellenletzte nach dem 20:20 (51.) so richtig in die Puschen und führte nur drei Minuten später mit 23:21. Doch die Landesliga-Reserve schlug zurück. Drei Treffer am Stück bedeuteten die Führung und erst Rückraumakteur Lars Dietrich bewahrte Leprichs Mannen eine Minute vor Ultimo vor der unverdienten Niederlage. „Mit dem Punkt können wir leben. In der nächsten Partie gegen Oyten müssen wir einfach unser Ding machen. Dann wird das schon“, ist Leprich hoffnungsfroh.

SG Bremen-Ost - TV Oyten 25:24 (13:13). Mit einer vermeidbaren Niederlage kehrte das Team von Coach Arwin Schlenker zurück. Damit steht der ambitionierte TVO mit jetzt 4:6 Punkten nach drei Pleiten in der Fremde im Niemandsland der Tabelle. „Wir waren im ersten Abschnitt voll im Spiel, doch nutzten unsere Chancen nicht“, stellte Schlenker fest, der einen miserablen Start sah. Nach dem 4:1 (6.) blieben die Ostbremer bis zu 10:6 (20.) am Drücker. In den letzten zehn Minuten vor dem Wechsel riss sich der Gast am Riemen und erzwang noch das Remis. Vor allem im Überzahlspiel brachte das Schlenker-Team viel zu wenig. „Zudem bescherten unsere technischen Fehler den Bremern ein leichtes Spiel“, ärgerte sich Schlenker, der seinen Haupttorschützen Sven Wilhelm wegen seiner überstandenen Schulterverletzung nur in den letzten acht Minuten einsetzte. Das Duell der zuvor punktgleichen Teams verlief bis zum 22:22 (56.) pari. Doch zwei schnelle Bremer Buden verdarben den Oytener Traum vom Auswärtscoup.

SG Findorff - TSV Intschede 22:20 (14:8). Nach einer verpennten Auftaktphase und mangelnder Einstellung stand für die Gäste ein 3:7 (12.) zu Buche. In der Folge wurde es besser, so dass sich die Mannen von Coach Henning Penzek bis auf 8:10 näherten. Bis zum Wechsel trafen die Bremer allerdings noch viermal, während der Gast torlos blieb. Entsprechend frostig war die Ansprache von Penzek, der sein Team aufforderte endlich den Kampf anzunehmen: „Beugt euch nicht eurem Schicksal.“ Zunächst ging es jedoch im alten Trott weiter. Erst nach dem 13:18 (44.) erwachte der TSV und verkürzte. Beim 20:21 (57.) durch Jannes Jost schien alles wieder drin. Doch ein unnötiger Ballverlust schenkte Findorff den Sieg.

bjl

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