23:30 – Achim/Baden verliert deutlich in Neerstedt / Neunmal Dennis Summa

Aevermann: „Wir sind in der Defensive gescheitert“

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Nur selten kam Achim/Badens Kevin Podien so frei zum Wurf wie in dieser Szene.

Achim/Baden - Kein guter Einstand für Steffen Aevermann in seinem ersten Pflichtspiel als Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden: Beim TV Neerstedt setzte es für sein Team eine deutliche 23:30 (8:13)-Niederlage.

Dabei machte die Defensive den Unterschied aus, da die Neerstedter 3:2:1-Deckung den Gästen den Zahn zog. Darüber hinaus profitierten die Gastgeber spürbar von ihrer guten Fitness, die sie sich in der Vorbereitung erarbeitet hatten. Zwar wechselte auch Aevermann mehrfach die Varianten in der Defensive, aber aufhalten konnte seine Mannschaft den TVN-Express dadurch nicht.

Bis zum 3:3 (6.) verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Danach hatte sich die neu formierte Neerstedter Deckung gefunden. Zudem schien Keeper Christoph Kuper in dieser Phase schier unüberwindlich. Die Gäste blieben nun 15 Minuten ohne Torerfolg. Die Grün-Weißen brachten im Angriff immer wieder ihren Shooter Eike Kolpack durch geschickte Kreuzbewegungen in Schussposition. In dieser Phase erzielte der Rückraumlinke zwei seiner insgesamt acht Treffer. Auf Linksaußen wirbelte der agile Ole Goyert und langte ebenfalls zwei Mal zu. Nach dem 9:3 (20.) ließ die Neerstedter Deckung bis zum 13:8-Pausenstand nur noch fünf Treffer zu. „Unsere Deckung stand in der ersten Halbzeit schon sehr gut“, freute sich Neerstedts Trainer Jörg Rademacher.

Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern bis zum 16:9 (33.) das gleiche Bild. Doch nun ging ein Ruck durch das Aevermann-Team. Zum einen steigerte sich SG-Torhüter Mirco Thalmann enorm. Zum anderen war Linksaußen Kevin Podien drei Mal erfolgreich. Auch Dennis Summa, der in dieser Phase eines seiner neun Tore erzielte, und Routinier Florian Block-Osmers trafen. Dadurch waren die Achimer beim 14:16 (39.) wieder dran.

Doch eine Auszeit von Rademacher beendete das kurze Achimer Zwischenhoch. „Leider haben wir in dieser Phase nicht nachgesetzt, sondern wieder eine Auszeit genommen“, bedauerte Aevermann. Rademacher brachte mit Kunz und Schützmann frische Kräfte, und Neerstedt zog vorentscheidend auf 23:15 (49.) davon. „Wir konnten wenig über den Kreis spielen, trotzdem haben wir einen klaren Sieg eingefahren“, bilanzierte Rademacher sichtlich zufrieden. Aber auch sein Achimer Kollege war nicht gänzlich unzufrieden. „Wir sind in der Defensive gescheitert. Der Angriff war vor allem in der zweiten Halbzeit durchaus in Ordnung“, meinte Aevermann

SG Achim/Baden: Thalmann, Meinken - Block-Osmers (3), Schmidt (n.e.), Podien (6/3), Summa (9), Meier (1), Pfeiffer (3), Pröhl, Winkelmann (1), Bormann, Schwittek.

wz

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