Kreisoberliga: SG bleibt verlustpunktfrei Erster / TSV Intschede überrascht HSG Cluvenhagen/Langwedel / TSV Morsum II siegt im Kellerduell

23:18 – Achims effektive Lena Meding zeigt Daverden die Grenzen auf

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Zielstrebig im Derby: Intschedes Alena Jacob ist die Entschlossenheit beim 25:24 gegen Cluvenhagen anzusehen. ·

ACHIM/BADEN · Weiter an der Spitze in der Handball-Kreisoberliga rangiert die SG Achim/Baden, die im Kreisduell gegen den TSV Daverden mit 23:18 die Nase vorn hatte.

Erster Verfolger ist der TSV Kirchlinteln, der bei der HSG Mittelweser 17:15 siegte. In zwei weiteren Derbys schaffte der TSV Intschede beim 25:24 gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel eine kleine Überraschung, während der TSV Morsum II nach dem 19:18 gegen den TB Uphusen langsam Anschluss findet.

SG Achim/Baden - TSV Daverden 23:18 (13:8). Einen starken Beginn legte der Tabellenführer auf die Platte und zeigte beim 9:3 (17.), wer Herr im Hause ist. „Die SG hat das gut gemacht und uns den Schneid abgekauft. Wir haben zunächst wieder Angsthasenhandball gezeigt“, so Gäste-Trainer Marco Behrmann. Auf SG-Seite konnte Übungsleiterin Anja Dumke zufrieden sein: „Wir haben gleich den Takt bestimmt.“ Nach dem Wechsel verlor Achim kurz den Faden, doch nachdem der Gast auf 17:20 (50.) verkürzt hatte, strickte die SG weiter am siebten Sieg am Stück. Überragend Lena Meding, die elf Buden beisteuerte. Daverden zeigte sich gegenüber der desolaten Vorstellung vom Vorwochenende wieder leicht verbessert.

TSV Morsum II - TB Uphusen 19:18 (8:8).Zweiter Sieg am Stück für die Oberliga-Reserve, die mit Katrin Horning erneut eine starke Keeperin hatte. „Wir müssen das Gewinnen erst wieder üben und ein Sonderlob hat sich wiederum unsere Torhüterin verdient, die echt super hielt“, gab die zweifache Torschützin Nele Katz zu verstehen. Auch das Mitwirken von Lisa Gagelmann, Kim Bertram und Kaja Rogowski aus der Oberligamannschaft war vor allem in der Deckung ein großer Faktor. Von 11:10 zog das Heimteam auf 17:12 (45.) davon, doch das gab keine Sicherheit. Stattdessen näherte sich der Gast, dessen Coach Peter Hatje nur zu genau weiß: „Wir haben einfach zu viele Gelegenheiten nicht genutzt. Das wird bestraft.“ Doch sein Team müsse nach der zweiten knappen Niederlage am Stück ruhig bleiben und weiterarbeiten. Dagegen strahlte Nele Katz: „Jetzt haben wir eine kleine Serie gestartet.“

HSG Mittelweser - TSV Kirchlinteln 15:17 (8:7). „Auf Grund unserer Vielzahl von technischen Fehlern haben wir uns unheimlich schwer getan“, befand Kirchlintelns Coach Sven Aschmies nach dem knappen Erfolg. Erneut stand die Abwehr klasse und Keeperin Nadja Jackobs erwies sich wieder als echte Stütze. Knackpunkt war, dass dem Gast in Unterzahl beim Stande von 11:13 (45.) zwei Treffer glückten. Die Entscheidung gelang der besten Torschützin Nadine Schröder mit dem 17:14 (59.).

TSV Intschede - HSG Cluvenhagen/Langwedel 25:24 (13:9). Nach einer starken ersten Halbzeit ließ das Heimteam etwas nach. Doch das wurde nicht bestraft, weil der Gast eine fragwürdige Zeitstrafe kassierte und der TSV dies vortrefflich nutzte. Den 23:24-Rückstand drehten Antonia Rohlfs und Anina Meyer mit ihrer einzigen Bude zum letztlich glücklichen Sieg noch um. Intschedes Peter Bartniczak freute sich sehr über den zweiten Erfolg mit einem Tor Unterschied am Stück. „Nachdem wir die erste Hälfte komplett verschlafen haben, kamen wir nach der Umstellung auf eine defensive 6:0-Abwehr besser zurecht. Das war ein kleiner Rückschlag für uns, doch Intschede war einfach zielstrebiger“, resümierte eine gefrustete Gäste-Trainerin Svenja Vast. · bjl

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