2:3-Heimpleite gegen Wolfsburg / Zweimal geführt / Einbruch nach der Pause

Selbst Thüroff-Doppelpack reicht TSV Ottersberg nicht

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Da war die Welt für den TSV Ottersberg noch in Ordnung, trifft hier doch Dennis Thüroff (12) zum frühen 1:0.

Ottersberg - Von Frank von Staden. „Absteigen ist kein Weltuntergang. Das Wie ist aber entscheidend“, nahm nun auch erstmals Ottersbergs Fußball-Ikone Henning Haltermann das gehasste Unwort im Sport offen in den Mund – und konnte nach der zehnten Oberliga-Niederlage seines TSV im Heimspiel gegen Lupo Martini Wolfsburg (2:3/2:2) keinem einzigen der Spieler in Grün-Weiß absprechen, dass er nicht 90 Minuten alles gegeben hätte.

„Es ist nur schade, dass sich die Jungs wieder einmal nicht für ihren Aufwand haben belohnen können“, wusste der Ex-Vorsitzende nur zu genau, was der momentane Tabellen-14. nach dem Abpfiff fühlte. „Leere, Niedergeschlagenheit, enttäuscht darüber, dass wir zweimal geführt haben und diesen Vorsprung nicht ins Ziel retten konnten“, gab da später Keeper Tim Eggert unumwunden preis. „Doch am Ende ist unser Sieg verdient, weil wir gerade im zweiten Durchgang die besseren Chancen hatten. In der ersten Hälfte haben sich beide Mannschaften auf Augenhöhe befunden“, befand da Wolfsburgs Trainer Francisco Coppi. Dem pflichtete letztlich auch TSV-Coach Axel Sammrey bei, verwies aber auch auf die Riesenchance für den eingewechselten Youngster Jan Schröder, der kurz vor dem Abpfiff völlig freistehend knapp verzog: „Da hätten wir uns belohnen können!“

Belohnen hätte sich der TSV allerdings auch schon im ersten Abschnitt können, wenn er nicht zweimal schnell eine Führung wieder verspielt hätte. Erst traf Dennis Thüroff nach Shakirov-Flanke und Schmude-Kopfball in Abstaubermanier (10.), dann noch einmal in der 36. Minute, als er wieder nach Peter-Flanke und Arnhold-Volleyhammer goldrichtig stand. Beide Mal aber währte die Freude darüber nicht lange. Erst traf Kluk mit feinem Schlenzer, nachdem Alexander Arnhold einen Zweikampf im zentralen Mittelfeld verlor (14.). Dann langte Wolfsburgs quirliger Rechtsaußen Zverotic zu, als er fünf Ottersberger wie Fahnenstangen umkurven durfte (42.). „Dieser Robben-Verschnitt war der Unterschied. Der war einfach nicht zu halten“, zollte da Eggert dem Angreifer, mit dem er sich das ein oder andere Privatduell lieferte, viel Respekt.

Nach der Pause schwanden dann aber die Kräfte, verteidigte der TSV nicht mehr so hoch wie noch im ersten Abschnitt und machte zudem noch den Fehler, es zu oft durch die Mitte zu probieren. Das öffnete Lupo die nötigen Räume, um einige sehr gute Chancen zu kreieren. Nachdem dann Eggert noch einen Kluk-Hammer entschärfen konnte (57.), war er dann aber wenig später machtlos, als seine Defensive einen Kluk-Kopfball von der Außenlinie ins Zentrum nicht zu verhindern wusste und der völlig blank stehende Schkurin nur noch einnicken brauchte (62.). Danach versuchte Ottersberg noch einmal alles, doch fehlte letztlich das Potenzial, um noch einmal entscheidend zurückschlagen zu können.

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