Kreisoberliga: TSV Intschede gelingt Coup gegen Kirchlinteln / Auch Morsum schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt

22:21 – Team von Peter Bartniczak sendet ein deutliches Lebenszeichen

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Fünf Tore: Morsums Anne Stadtlander-Wilkens. ·

Verden - Einiges los im Tabellenkeller der Handball-Kreisoberliga der Damen. Da gewinnt nicht nur der Vorletzte TSV Intschede mit 22:21 gegen das Spitzenteam aus Kirchlinteln, sondern auch der TSV Morsum II gegen Cluvenhagen/Langwedel deutlich mit 21:14.

Auch der TB Uphusen holte wichtige Punkte beim 16:14 in Scheeßel. Nichts zu holen gab es indes für Schlusslicht MTV Riede sowie den TSV Daverden, die beide eine desolate Leistung ablieferten.

TSV Intschede - TSV Kirchlinteln 22:21 (8:12). Noch zur Pause hatte beim 8:12 kaum einer einen Pfifferling auf Intschede gesetzt. „Meine Spielerinnen haben begriffen, dass für uns noch sieben Endspiele anstehen. Durch diesen Sieg haben wir es wieder selber in der Hand“, freute sich Intschedes Coach Peter Bartniczak. Sein Trainerpendant Sven Aschmies moserte: „Wenn man oben dran bleiben will, darf man so ein Spiel nicht verlieren. Hinten kamen wir immer einen Schritt zu spät.“ Das rächte sich im zweiten Durchgang und nach dem 19:19 (53.) schaffte Intschede drei Treffer in Serie – die Entscheidung.

TSV Morsum II - HSG Cluvenhagen/Langwedel 21:14 (12:6).Die Gastgeberinnen bestätigten den guten Eindruck aus der Vorwoche und sorgten bereits zur Pause für klare Verhältnisse – 12:6. „Uns fehlt einfach ein Leitwolf. Außerdem hat Morsum unsere Fehler clever ausgenutzt“, so der bittere Kommentar von HSG-Trainerin Svenja Vast. Dabei hatte sie zunächst einen guten Start gesehen – 4:2 (12.). Was folgte, war jedoch eine Bankrotterklärung. Die HSG vergab zahlreiche Großchancen und Morsum nutzte das zu einem 10:2-Lauf bis zum Wechsel. In der zweiten Hälfte näherte sich der Gast auf 10:14 (40.), doch leiseste Hoffnungen auf eine mögliche Wende hatten sich spätestens beim 10:18 erledigt. Durch die Niederlage findet sich das Vast-Team nun auf einem Abstiegsrang wieder. „Doch wenn wir die Köpfe wieder frei bekommen, ist noch alles drin“, so Vast.

TV Scheeßel - TB Uphusen 14:16 (8:8). „Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen. Lediglich 14 Gegentore gegen Scheeßel sind eine echte Hausnummer“, jubelte TBU-Coach Peter Hatje. Allerdings ist der Klassenerhalt für ihn längst noch nicht in trockenen Tüchern. Positiv aber, dass der TBU dieses Mal nach dem Wechsel keine Schwäche zeigte und ein 12:9 (40.) vorlegte. Auch das 13:13 (48.) warf die Gäste nicht mehr aus der Bahn. Am Ende stand ein ganz wichtiger Sieg.

HSG Phoenix Bassum-Twistringen II - TSV Daverden 18:14 (11:5). Ohne Einstellung und den letzten Willen gab es für das Team von Marco Behrmann nichts zu holen. „Wir sind einfach zu blind im Moment und haben im im Angriff eine desolate Leistung geboten“, ärgerte sich Behrmann. Da passte es bestens ins Bild, dass alle sechs Siebenmeter vergeben wurden. Ab dem 4:4 (13.) lief nichts mehr auf Seiten des Gäste und beim 8:17 deutete sich die Blamage an. Nach zwei Treffern zum 10:17 öffnete Daverden seine Deckung und erzielte noch einige Treffer.

MTV Riede - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 23:25 (12:12). „Wir sind froh, wenn die Saison endlich vorbei ist. So macht das keinen Spaß mehr“, gab Riedes Trainerin Michaela Feldmann zu verstehen. Dabei war die HSG nicht übermächtig. „Wir schaffen es einfach nicht eine Führung über die Zeit zu retten. Teilweise ist das Unvermögen“, haderte Feldmann, die beim 19:19 den letzten Gleichstand sah. Danach ging nicht mehr viel. · bjl

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