22-jähriger Offensivspieler kommt aus Uerdingen / Dennis Offermann: „Er wird sofort funktionieren“

TB Uphusen angelt sich Kai Schmidt

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Beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen begann das neue Jahr gleich mit einem „Kracher“. Sehr zur Freude von Trainer Dennis Offermann (rechts) und Co-Trainer Mike Gabel (links) hat Kai Schmidt vom KFC Uerdingen dem TBU seine Zusage gegeben.

Uphusen - Von Kai Caspers. Die Rauchschwaden aus der Silvesternacht waren noch nicht ganz verzogen, da zündete der TB Uphusen schon den ersten Böller des neuen Jahres. Mit dem 22-jährigen Kai Schmidt vom KFC Uerdingen präsentierte der Fußball-Oberligist nach Rückkehrer Kerem Sahan (SV Meppen) bereits den zweiten hochkarätigen Neuzugang.

„Wir sind extrem froh, dass sich Kai für uns entschieden hat. Zumal er noch einige andere Angebote vorliegen hatte. Daher haben wir uns auch intensiv um ihn bemüht“, stand Uphusens Trainer Dennis Offermann die Freude ganz deutlich ins Gesicht geschrieben. „Nach der ersten Saisonhälfte war uns klar, dass wir uns punktuell noch verstärken müssen. Ich denke, dass uns das mit Kai und Kerem auch sehr gut gelungen ist. Beide werden sicher sofort funktionieren und uns weiterhelfen. Davon bin ich überzeugt“, gab es für Schmidt schon vor dem ersten Einsatz für den Turnerbund jede Menge Vorschusslorbeeren. Verständlich: Schließlich ist der 22-Jährige für Offermann kein Unbekannter. Vor seinem Wechsel zu Beginn der aktuellen Saison zum Traditionsklub KFC Uerdingen spielte Schmidt noch für den SV Werder Bremen III in der Bremen-Liga. Und dort stellte der Mittelstürmer mit 24 Toren in 25 Spielen seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Sehr zum Ärger von Dennis Offermann, der damals noch den Brinkumer SV trainierte: „Kai hat zweimal gegen uns getroffen und uns damit die Herbstmeisterschaft versaut.“

Die guten Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Dennoch war es auch für Schmidt eine große Überraschung, als dann die Anfrage aus Uerdingen kam. „Das hatte ich nicht erwartet. Ausschlaggebend für meine Entscheidung gegenüber anderen guten Angeboten war die bessere Perspektive, denn auch die Oberliga Niederrhein ist schon eine große Showbühne“, begründet der 22-Jährige seine Entscheidung. Dass er nun nach nur einem halben Jahr seine Zelte wieder abbricht – für Schmidt keinesfalls ein Scheitern. Ganz im Gegenteil. „Ich nehme unheimlich viel mit. Schließlich haben wir dort unter Profibedingungen trainiert. Körperlich und auch in spieltaktischer Hinsicht hat mich das sehr viel weitergebracht. Da die Konkurrenz aber einfach zu groß war und ich spielen will, war die Trennung nur die logische Konsequenz“, verweist Schmidt unter anderem auf die Tatsache, dass ihm mit Mohamadou Idrissou ein Ex-Profi vor die Nase gesetzt wurde. Der Kontakt zum TB Uphusen – er kam über den neuen Co-Trainer Mike Gabel zustande. Nach einem kurzen Telefonat kam es umgehend zu einem Treffen, bei dem sich beide Parteien schnell einig wurden. „Ich habe mich sofort heimisch gefühlt. Und da ich ein Familienmensch bin, musste ich auch nicht lange überlegen. Außerdem kenne ich Dennis ja noch aus meiner Bremer Zeit und weiß, dass er auf junge Spieler setzt. Darüber hinaus treffe ich mit Badara Njie einen ehemaligen Mitspieler von Werder wieder, auf den ich mich sehr freue. Das waren genügend Gründe für den TBU“, brennt Schmidt bereits jetzt auf seinen ersten Einsatz im Uphuser Trikot. Und darauf muss der 22-Jährige eventuell gar nicht so lange warten. Denn nachdem er bei seiner Vorstellung schon mal die erste Witterung mit dem Uphuser Rasen aufgenommen hatte, geht es Sonnabend zum Hallenturnier nach Gronau.

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