Daverdens Rumpfkader gegen Spitzenreiter Kirchlinteln auf verlorenem Posten

20:32 – aber großes Lob für Routinier Ines Behnken

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Schmerzhafte Erfahrungen macht in dieser Szene Daverdens Johanna Schapkin mit Kirchlintelns Deckung. ·

Daverden - In überaus souveräner Manier erledigte der TSV Kirchlinteln seine Hausaufgaben in der Handball-Kreisoberliga. Gegen den TSV Daverden behauptete sich der Tabellenführer deutlich mit 32:20.

In weiteren Derbys gewannen die SG Achim/Baden mit 29:24 gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel, während sich der TSV Intschede knapp gegen den MTV Riede durchsetzte. Nichts zu holen gab es für Morsum II und den TB Uphusen.

TSV Daverden - TSV Kirchlinteln 20:32 (7:15). Gegen den TSV Kirchlinteln war für das Team von Marco Behrmann kein Kraut gewachsen. Zumal die Gastgeberinnen auf neun Spielerinnen verzichten mussten. Bei Daverden gefiel vor allem Routinier Ines Behnken, die nicht viele Versuche für ihre neun Treffer benötigte. Während die 5:1-Deckung des Behrmann-Teams einen sicheren Eindruck machte, war der Angriff doch viel zu harmlos. „Aber wir haben zumindest die anvisierten 20 Treffer erzielt“, freute sich Behrmann, Nach dem 15:30 (52.) gewann das Behrmann-Team zumindest noch den Endspurt mit 5:2. Ein Sonderlob sprach Daverdens Coach den Schiedsrichtern Albers/Bruns aus.

SG Achim/Baden - HSG Cluvenhagen/Langwedel 29:24 (19:14). Trotz der Niederlage war HSG-Trainerin Svenja Vast nicht einmal unzufrieden. „Das war kein schlechte Spiel von uns, obwohl wir im ersten Abschnitt in der Deckung überhaupt keinen Zugriff gefunden haben. Da haben wir eine bessere Ausgangslage verdaddelt“, sprach Vast zumindest von einer passablen Leistung im Angriff. Es wurde sogar noch besser, so dass der zweite Abschnitt unentschieden endete. Dabei schaffte der Außenseiter in einer guten Phase sogar ein 22:22 (46.). Vast: „Da ist die SG mit unserer defensiven 6:0-Variante nicht zurecht gekommen. Doch am Ende hat die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet.“ Das wurde dann auch im Anschluss deutlich, sorgte die SG mit dem 25:22 (50.) für die Vorentscheidung.

TSV Morsum II - TV Scheeßel 15:26 (6:9). Restlos bedient zeigte sich Morsums Trainer Udo Lerke, dem vor allem die mangelhafte Chancenauswertung ein Dorn im Auge war. Durch diese Pleite besteht noch immer die vage Option, dass Morsum am Ende noch von Intschede überholt wird. „Auch unsere Deckung war im ersten Abschnitt unter aller Kanone“, kritisierte Lerke. Etwas besser wurde es nach der Pause, als die Morsumerinnen wie verwandelt aus der Kabine kamen und auf 11:12 verkürzten. Die mögliche Wende wurde bei einer 6:4-Überzahl vergeben, als Scheeßel dennoch urplötzlich auf 17:12 (43.) enteilte. Als dann auch noch Routinier Nele Katz wegen unsportlichen Verhaltens mit Rot vom Feld musste, war die Vorentscheidung gefallen.

HSG Phoenix Bassum/Twistringen II - TB Uphusen 24:18 (12:8). Nicht lange um den heißen Brei herumreden wollte Uphusens Trainer Peter Hatje. „Wir haben zwar gekämpft, mehr aber auch nicht. Daher geht die Niederlage auch völlig in Ordnung, denn die HSG wollte den Sieg einfach mehr als wir“, so der enttäuschte Coach. Dabei hatte sein Team sogar ein 7:3 (14.) vorgelegt, ehe der TBU einknickte und ein 0:5-Lauf im ersten Rückstand mündete – 7:8 (23.). Nach dem deutlichen Rückstand zur Pause kämpfte sich der Gast auf 13:14 (37.) heran. „Dann war die Luft raus und Bassum sorgte mit dem 22:16 für die Vorentscheidung“, merkte Hatje an. „Bislang haben wir eine gute Rückrunde gespielt. Da darf so etwas auch mal vorkommen.“ · bjl

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