20-Jähriger schlägt Angebote aus und bleibt SG treu / Familiärer Faktor wichtig

Summa hofft, eine neue Ära mit aufbauen zu können

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Arbeitet mit Hochdruck an seiner Fitness: Achim/Badens Dennis Summa.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Nur noch eine Partie wartet in dieser Saison auf Handball-Drittligist SG Achim/Baden. Das gilt jedoch nicht für Dennis Summa, der zum Abschluss in Flensburg fehlen wird. Wieder einmal muss der 20-Jährige, dessen Einstand bei der SG von Ausfällen geprägt war, verletzt passen. Zu allem Überfluss gilt es für den Rückraumspieler auch noch den bitteren Abstieg in die Oberliga zu verdauen. Warum er Achim/Baden dennoch erhalten bleibt und welche Hoffnungen er damit verbindet, erläutert er im Gespräch mit dieser Zeitung.

Am Saisonende muss die SG sang- und klanglos absteigen. Wie konnte es dazu kommen?

Summa: „Da kommen mehrere Gründe zusammen. Zunächst einmal hatten wir extrem großes Verletzungspech. Doch es fehlte auch an der Trainingsintensität. Da haben uns andere Mannschaften viel voraus. Dennoch hätten wir den Klassenerhalt trotz unseres dünnen Kaders schaffen können.“

Und wie hätte das funktionieren sollen?

Summa: „Die Klasse der einzelnen Spieler wäre für mich ausreichend genug gewesen. Allerdings hätte jeder dann auch immer 100 Prozent seines Vermögens abrufen müssen. Ob das aber immer geschehen ist – da muss sich jeder selbst hinterfragen.“

Ihre vorherigen Stationen waren Burgdorf, Lemgo und Nettelstedt. Sind diese mit der SG zu vergleichen?

Summa: „Auf keinen Fall. In den drei genannten Vereinen herrschte ein ganz anderes Klima. Da ging es wesentlich professioneller zu. Das fehlt bei der SG. Dafür wird deutlich mehr Wert auf die menschliche Komponente gelegt. Hier kann man sich auf ein Wort verlassen.“

Mit Patrick Denker und Tobias Freese stehen gleich zwei Führungsspieler nächste Saison nicht mehr zur Verfügung. Kann die SG dennoch eine gute Rolle in der Oberliga spielen?

Summa: „Natürlich kommt es jetzt zu einem Prozess, bei dem viel verändert wird. Ich sehe uns aber dennoch auf einem guten Weg, zumal eine Verjüngung angestrebt wird. Zumindest ein Jahr Zeit sollte der Mannschaft gegeben werden, ehe in der Aufstieg spätestens in zwei Jahren wieder ein Thema sein sollte.

In der neuen Saison gibt es mit Steffen Aevermann einen neuen Trainer. Haben Sie ihn schon kennen gelernt und was erhoffen Sie sich von ihm?

Summa: „Laut meinem ersten Eindruck ist er ein sehr professioneller Trainer. Daher hoffe ich, dass er in der Lage ist einen neuen Impuls zu setzen. Zumindest hat er was die Intensität angeht ganz klare Vorstellungen und will so oft wie möglich mit uns in der Halle stehen.

Letzte Frage: War das bis dato Ihre schlimmste Saison und warum haben sie Ihren Vertrag verlängert?

Summa: „Hinsichtlich meiner Verletzungen war es definitiv die schwärzeste Saison meiner Karriere. Daher ist es auch extrem wichtig, dass zunächst einmal richtig fit werde. Daher wird das für mich auf jeden Fall ein harter Sommer. Dennoch hatte ich einige Angebote von der ersten bis zur dritten Liga vorliegen. Ich habe mich letztlich aber auch wegen dem familiären Faktor für die SG entschieden. Ich hoffe, dass ich die Mannschaft über kurz oder lang mal führen kann und wir hier eine neue Ära aufbauen können.“

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