20-jähriger Etelser spielt zwei Tage bei Viktor Skripnik vor / „Sportlicher Erfolg“

Warnke überzeugt – ist aber schon zu alt für Werders U23

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Spielt auch weiterhin für den Landesligisten TSV Etelsen: Oliver Warnke.

Etelsen - Von Kai Caspers. Trotz seiner jungen Jahre ist Oliver Warnke bereits eine feste Größe beim Fußball-Landesligisten TSV Etelsen. Ab sofort ist der Innenverteidiger aber um eine große Erfahrung reicher. Zwei Tage spielte der 20-Jährige bei der U23 des Regionalligisten SV Werder Bremen vor, ehe ihm Coach Viktor Skripnik absagte. „Obwohl ich den Trainer sportlich überzeugen konnte, war für mich kein Platz. Denn ich war tatsächlich doch schon zu alt“, schmunzelte der Youngster.

Die Enttäuschung – sie war aber nicht von langer Dauer. Dafür waren die Eindrücke, die Warnke in den beiden Tagen gesammelt hat, einfach zu positiv. „Normalerweise werden Spieler nur für einen Tag eingeladen. Daher war ich schon sehr froh, dass ich zweimal teilnehmen durfte“, bezeichnete der 20-Jährige seine kurze Stippvisite von daher als sportlichen Erfolg. Außerdem kam der Innenverteidiger bei einem Testspiel gegen eine Diepholzer Auswahl zum Einsatz. „Das ist aber nach 30 Minuten wegen eines Unwetters abgebrochen worden“, so Warnke.

Das Training beim Nachwuchs des Bremer Bundesligisten – es war nicht nur durch eine höhere Intensität gekennzeichnet. Vor allen Dingen die ersten 30 Minuten jeder Einheit sorgten für neue Erkenntnisse beim Etelser. „Da wurden erstmal Stabilitäts- und Koordinationsübungen gemacht. Danach ging es dann in Gruppen weiter, wobei das Tempo extrem hoch war und viel Wert auf Ballsicherheit gelegt wurde“, bezeichnete Warnke das als größten Unterschied zu seinem Heimatverein. Da mit Nils Goerdel aber ein Etelser „Kiebitz“ vor Ort war, gibt es einige der Übungen ab sofort auch schon am Schlosspark. Auch wenn es dieses Mal nicht geklappt hat, hat Oliver Warnke den Traum von einer höheren Liga nicht abgehakt. „Aber auch beruflich muss dann schon alles passen“, verdeutlichte der Versicherungskaufmann.

Hätte sich Werder für Oliver Warnke entschieden – für Alexander Coels wäre es kein Problem gewesen. „Natürlich ist Oli eine wichtige Stütze. Aber wir haben immer gesagt, dass wir Talente nach vorne bringen wollen. Daher hätten wir ihm auch keine Steine in den Weg gelegt und haben auch den Kontakt zum SVW hergestellt“, gab Etelsens sportlicher Leiter zu verstehen.

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