Ottersberg feiert gegen Intschede ersten Punktgewinn / Schlenker enttäuscht

19:19 – Lars Schoof zeigt keine Nerven vom Punkt

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Hier wird Ottersbergs Lars Schoof (am Ball) noch erfolgreich gestoppt. ·

Ottersberg - Mit einer ansprechenden Vorstellung in der Defensive hat sich Handball-Kreisoberligist TSV Ottersberg beim 19:19 gegen den TSV Intschede seinen ersten Punkt gesichert. Eine herbe Enttäuschung gab es indes für den TV Oyten, der sich beim Schlusslicht TuS Rotenburg II mit 34:36 geschlagen geben musste.

TSV Ottersberg - TSV Intschede 19:19 (10:11). Doppelte Premiere im Derby. Die Ottersberger landeten den ersten Punktgewinn und Intschede holte seinen ersten Auswärtszähler. Für das 19:19 sorgte Ottersbergs Lars Schoof in diesem verrückten Spiel 20 Sekunden vor dem Ende, als er einen Siebenmeter nervenstark verwandelte. Nach ausgeglichener erster Hälfte landeten die Gäste um Spielertrainer Gerd Meyer nach dem 12:13 (37.) vier Treffer am Stück und führten mit 16:13. Ottersbergs Trainer Thomas Cordes reagierte umgehend mit einer Auszeit und hatte in dieser die richtigen Worte gefunden. Denn im Anschluss markierte sein Team vier Treffer in Serie. „Vor allen Dingen Marico Dumke hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten. Dennoch bin ich mit der Torquote nicht zufrieden“, mäkelte Ottersbergs Übungsleiter. Und weiter: „Ganz gut gefallen hat mir dafür die Abwehrleistung.“ Intschedes Coach Gerd Meyer war mit dem Punkt zufrieden: „Das war ein verdientes Unentschieden. Schließlich ging es immer hin und her. Daher hatte keine Mannschaft den Sieg verdient.“

TuS Rotenburg II - TV Oyten 36:34 (17:12). Eine böse Überraschung erlebte das Team von Trainer Arwin Schlenker an der Wümme. „Wir haben zu keiner Phase richtig ins Spiel gefunden und haben zudem etliche Hochkaräter ausgelassen“ war Schlenker ob der Vorstellung seiner Mannschaft enttäuscht. Schon der Start ließ nichts Gutes erahnen – 0:4 (5.). In die Pause ging es mit einem 12:17. Nach dem Wechsel wurde es zunächst besser, roch es beim 26:25 (48.) nach einer Wende. Doch weit gefehlt: Rotenburg drehte den Spieß erneut und war beim 34:33 wieder auf der Siegerstraße. Schlenker: „Wir kommen einfach nicht in ein ruhiges Fahrwasser.“ · bjl

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