19-Jähriger gewinnt etwas überraschend den Nachwuchsförderpreis in Leipzig

Großer Erfolg für Oytens Tobias Bremermann

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Ein Riesenerfolg gelang dem 19-jährigen Oytener Tobias Bremermann vor vollbesetzten Rängen beim Weltcupturnier in Leipzig.

Oyten - Ein Riesenerfolg gelang dem 19-jährigen Oytener Tobias Bremermann (RC Bremen-Hanse) vor vollbesetzten Rängen beim Weltcupturnier in Leipzig. Bremermann gewann den zum 30. Mal ausgetragenen „Der Goldene Sattel - H.G. Winkler Nachwuchsförderpreis im Memoriam Debby Winkler“.

„Es ist eine ganz schöne Hausnummer, dieses Ding zu gewinnen. Es war eine harte Konkurrenz, in der ich bis zum Schluss sehr konzentriert sein musste“, war Tobias Bremermann nach seinem Sieg zurecht mächtig stolz. Der 19-Jährige gewann mit insgesamt 31,0 Punkten knapp vor den Team-Junioren-Europameistern Leonie Krieg (Villingen-Schwenningen) mit 30,8 Punkten und Christoph Maack (Kirch-Mummendorf) mit 28,9 Punkten. Vierter wurde der deutsche Junioren-Vizemeister Jesse Luther (Wittmoldt). Alle vier waren vom Nachwuchs-Bundestrainer Markus Merschformann aufgrund ihrer Erfolge nominiert worden.

Zunächst mussten die vier Teilnehmer in einer Stilspringprüfung Kl. M ihr eigenes Pferd und danach die drei Pferde ihrer Konkurrenten reiten. Von Beginn an war den vier Nachwuchsreitern die Nervosität anzumerken, denn die volle Halle und die genaue Beobachtung durch die prominente Jury sorgte dafür, dass bis auf Leonie Krieg auf der 14-jährigen Oldenburger Stute Panama kein anderer Reiter mit seinem eigenen Pferd fehlerfrei blieb. Tobias Bremermann unterliefen mit dem selbst ausgebildeten und von seinen Eltern gezogenen 14-jährigen Wallach Quintino B sogar zwei Abwürfe, so dass es nur zu einer Wertnote 6,8 reichte. Damit lag er zu diesem Zeitpunkt fast aussichtslos zurück, doch es sollte alles anders kommen. Bremermann blieb anschließend mit Leonie Kriegs Stute Panama fehlerfrei und erhielt eine hohe 8,6. Für die Runde mit dem KWPN-Wallach Ziezo Balia von Christoph Maack erhielt Bremermann nach einem Abwurf die Note 7,8, genau wie für seinen letzten Ritt auf Jesse Luthers neunjährigem Wallach Zarin. Damit kam Bremermann, Träger des Goldenen Reitabzeichens, auf eine Gesamtnote von 31,0. Als letzter Reiter hatte es dann Jesse Luther mit dem Bremermann-Pferd Quintino B selbst in der Hand, sich den Gesamtsieg zu sichern, doch der Wallach blieb am siebten Hindernis plötzlich stehen und schaffte den Sprung erst im dritten Anlauf. Aufgrund der hohen Abzüge reichte es so fürLuther nur zum vierten Platz. „Tobias ist immer darauf bedacht gewesen, dem Pferd zu helfen, es vom Sprung wegzuhalten und das Überwinden sicher zu stellen“, gratulierte Richter Joachim Geilfus dem 19-jährigen Oytener.

jho

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