Zwölf Teffer beim Rotenburger 40:32-Pflichtsieg / „Zu hektisch agiert“

Misere im Spiel mit viel Schatten der Lichtblick

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Lukas Misere wird von Spiel zu Spiel stärker und war dieses Mal sogar bester Torschütze mit zwölf Treffern.

Rotenburg - Dem TuS Rotenburg ist in der Handball-Landesliga der Männer beim Aufsteiger TV Langen II ein weiterer Pflichtsieg gelungen. Das Team von Trainer Steffen Aevermann gewann in Bremerhaven beim Tabellenelften sicher mit 40:32 (22:17) und festigte mit nunmehr 14:8 Punkten seinen fünften Platz.

Eine Woche vor dem schweren Pokalspiel der dritten NHV-Runde beim Oberligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen lief beim TuS Rotenburg aber längst nicht alles rund. Zwar war der dritte Auswärtssieg in dieser Saison nie ernsthaft in Gefahr, doch gab es in den 60 Minuten immer wieder schwache Phasen. „Das Tempoverhalten ist manchmal noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Wir agieren oft zu hektisch und unkonzentriert. Man muss auch einmal bei einem entsprechenden Spielstand das Tempo etwas rausnehmen“, wünscht sich Steffen Aevermann, dem 32 Gegentore beim TV Langen II außerdem zu viel waren.

Drei Dinge sind aber auf jeden Fall positiv zu erwähnen: Luka Bruns kommt durch seine zehn Treffer schon auf starke 104 Gesamtsaisontore und der junge Malte Skusa, der seit einigen Wochen fest zum Kader zählt, erzielte seinen ersten Treffer. Auffällig auch, dass Lukas Misere in seiner ersten Saison bei den Herren von Spiel zu Spiel stärker wird und dieses Mal mit einem Dutzend Toren Rotenburgs erfolgreichster Schütze war.

Der TuS Rotenburg war bis auf Malte Fresen in Bestbesetzung angetreten. Von Beginn an nahmen die Gäste das Heft in die Hand und führten bald mit 10:6 (10.). Über ein 17:10 wurde die Führung auf 19:13 ausgebaut, doch dann kamen die Gastgeber durch einige unnötige Rotenburger Fehler auf 16:20 (25.) heran. Zur Halbzeit lag Rotenburg aber wieder mit fünf Toren (22:17) vorn.

„Ich hatte in den 60 Minuten nie das Gefühl, dass wir hier verlieren könnten“, meinte der Rotenburger Coach hinterher. Nach dem Wechsel hatte sein Team zunächst wieder eine stärkere Phase, in welcher der Vorsprung auf 25:18 ausgebaut wurde. Leichtsinn und Unkonzentriertheit führten aber dazu, dass der TV Langen II den Rückstand noch einmal auf vier Tore (24:28) verkürzte. Die Gäste gaben daraufhin in den letzten 20 Minuten noch einmal Gas und siegten so über ein 33:26 locker mit 40:32.

„Wenn wir am Sonntag im Pokalspiel beim Oberligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen nicht völlig untergehen wollen, müssen wir uns in allen Mannschaftsteilen deutlich steigern und dürfen uns nicht so viele unnötige Ballverluste erlauben“, ging der Blick von Steffen Aevermann nach dem Abpfiff schon einmal nach vorn.

jho

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