13 Tore in vier Spielen – Visselhöveder Talent mischt die 3. Kreisklasse auf

Zwischenstation Zweite: Rosyneks rasanter Start

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Adam Rosynek und sein VfL Visselhövede II streben den Meistertitel an – auch dank der Treffer des Goalgetters. ·

Visselhövede - Es sind Zahlen, die eigentlich eher zum Handball passen: 13 Tore in vier Spielen, dazu noch sechs Vorlagen. Aber Adam Rosynek spielt kein Handball, er spielt Fußball. Und das, siehe oben, mit einigem Erfolg. Am Wochenende zeigte er einmal mehr seine Klasse und erzielte beim 9:4-Sieg seines VfL Visselhövede II in der 3. Kreisklasse gegen die Reserve des TuS Hemslingen/Söhlingen stattliche sechs Treffer.

Zugegeben, es ist „nur“ die 3. Kreisklasse, in der Adam Rosynek derzeit für Furore sorgt. Aber die Zweite soll für den 18-Jährigen, der noch in diesem Monat Geburtstag feiert, auch nur eine Zwischenstation sein. Das sieht auch Peter Norden, Trainer der Visselhöveder Bezirksliga-Mannschaft, so: „Er ist schnell, wendig und torgefährlich. Über kurz oder lang wird er den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.“

Ein Mal pro Woche trainiert Rosynek bereits mit der Ersten, auch bei Punktspielen durfte er bereits reinschnuppern. Allerdings, so Norden, müsse immer auch die Gesamtsituation des Vereins betrachtet werden. Und die stellt sich so dar, dass die Reserve möglichst den Aufstieg schaffen soll. „Der sportliche Abstand zwischen beiden Mannschaften darf eigentlich nicht so groß sein“, weiß auch Rosynek, der deswegen trotz seiner Treffsicherheit noch keine höheren Ansprüche anmeldet. Zumal Norden beobachtet hat, dass Rosynek noch etwas Zeit braucht, um sich an das System und die Anforderungen im Bezirksliga-Team zu gewöhnen.

In den kommenden Jahren möchte Rosynek, der gerade mit einer Maurer-Lehre begonnen hat, aber gerne in höheren Gefilden seine Klasse unter Beweis stellen. „In der C- und B-Jugend habe ich bereits mit dem TSV Buchholz 08 in der Landesliga gespielt, ehe ich in der A-Jugend nach Visselhövede gekommen bin.“

Bis es soweit ist, steht aber die Mission Aufstieg mit der Zweiten auf dem Programm. Und nach fünf Spielen sieht es gut aus: Die Mannschaft grüßt von der Tabellenspitze. „Im Moment macht es richtig Spaß, und die Stimmung ist super, denn wir haben ein sehr junges Team, das in großen Teilen schon in der A-Jugend zusammengespielt hat.“

Da kann es Rosynek auch verkraften, dass ihn sein Trainer Mike Wingerning derzeit als Stürmer einsetzt. „Eigentlich spiele ich lieber im Mittelfeld, da kann ich mehr aus vollem Lauf Richtung Tor ziehen“, sagt die Nachwuchshoffnung. „Aber jetzt lasse ich mich einfach etwas zurückfallen und hole mir die Bälle an der Mittellinie.“ Ein Rezept, das aufzugehen scheint – siehe oben. · lka

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