Knodel weiß zu gefallen

TuS Rotenburg fertigt ATSV Habenhausen II mit 31:14 ab

Der Ball ist futsch: Rotenburgs Kreisläufer Kilian Behrens (2.v.l.) und Habenhausens Marco Wilhelms (verdeckt) sowie Bjarne Ruthke (r.) kommen einen Schritt zu spät. Doch das Bild hatte eher Seltenheitswert, schließlich dominierte der Wümme-Club ansonsten das Geschehen und hatte die Partie jederzeit im Griff. Am Ende hieß es 31:14. - Foto: Ludwig
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Der Ball ist futsch: Rotenburgs Kreisläufer Kilian Behrens (2.v.l.) und Habenhausens Marco Wilhelms (verdeckt) sowie Bjarne Ruthke (r.) kommen einen Schritt zu spät. Doch das Bild hatte eher Seltenheitswert, schließlich dominierte der Wümme-Club ansonsten das Geschehen und hatte die Partie jederzeit im Griff. Am Ende hieß es 31:14.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Im zweiten Durchgang hat sich Coach Nils Muche sogar den Luxus erlaubt, seine beiden Goalgetter Lukas Misere und Luka Bruns auf der Bank zu lassen. Aber auch der zweite „Anzug“ passte perfekt – der rote Faden drohte nicht zu reißen.

„Dafür sind solche Spiele da. Es freut mich sehr, dass dann alle Akteure zum Zuge kommen“, meinte Muche, der von der Seitenlinie entspannt zuschaute, wie seine Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg dem Tabellenletzten ATSV Habenhausen II beim 31:14 (16:7)-Heimerfolg mehr als die Grenzen aufzeigten.

Besonders Johann Knodel wusste auf der Rechtsaußenposition im zweiten Abschnitt zu gefallen. Der Routinier kam in den 30 Minuten schließlich auf zwei Tore. Er erfüllte aber auch in der Abwehr seine Aufgabe sehr gut. 

„Wenn die Jungs in der ersten Halbzeit so einen geilen Job machen und eine so große Führung erarbeiten, darf selbst ich noch so lange auf die Platte. Es ist sogar noch Luft da“, sagte der 33-Jährige scherzend. Und sein Trainer fügte erfreut hinzu: „Johann ist so wichtig für das Team. Auch wenn er ansonsten nicht so viel Spielzeiten bekommt, ist er auf Anhieb hellwach und im Spiel drin. Einfach klasse!“

Auf der anderen Außenposition bekam Lukas Misere eine ungewöhnlich lange Verschnaufpause – ein Bruch war im Rotenburger Spiel deshalb aber nicht zu sehen. Für ihn rückte Fabian Knappik nach außen. „Genau das zeichnet unsere Mannschaft aus. Wir sind so homogen, da gibt es keine Lücken. Jeder kennt seinen Job. Egal, wer daneben steht“, lobte Muche.

Etwas mehr Gegenwehr erwartet

Der Trainer war dennoch sehr verwundert, dass er seine „B-Sieben“ überhaupt so lange spielen lassen konnte. Muche hatte von den Gästen schon etwas mehr Gegenwehr erwartet. So schonte er in der Schlussphase auch noch Kreisläufer Christian Hausdorf. Für ihn rückte Kilian Behrens ins Spiel. „Von Habenhausen kam von Beginn an fast gar nichts. Das Auftreten wirkte teilweise sogar etwas lustlos und einfallslos“, fand Muche.

Wer den ehrgeizigen Coach kennt, weiß aber, dass er trotz der komfortablen 16:7-Halbzeitführung etwas zu kritisieren hatte. „Wir wollen dann zu viel und spielen zu kompliziert, anstatt weiterhin unser Ding herunterzuspulen. Das geht aber meistens in die Hose. Außerdem wird es dem Gegner nicht gerecht, wenn wir dann anfangen wollen zu zaubern.“

Muche räumte hinterher aber auch ein, dass es Meckern auf hohem Niveau ist. „Ich will mich nicht beklagen. Besonders in der Abwehr haben wir stark gespielt“, freute sich der Schneverdinger. Dass sich die Rotenburger so schnell ein komfortables Polster herausspielten, hatten sie aber auch wieder einmal Keeper Yannick Kelm zu verdanken. Der Torwart parierte etliche Versuche der Gäste. Kelms Arbeitstag war 15 Minuten vor Schluss beendet. Erstzmann Denis Jäger stand ihm in nichts nach und ließ nur noch vier Tore zu – der zweite „Anzug“ zwickt eben an keiner Naht.

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