Griech und Lünzmann wechseln zum Bezirksliga-Aufsteiger

Zwei Routiniers für „Vissel“

Thies Lünzmann 
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Thies Lünzmann Foto: wz
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Visselhövede – Der VfL Visselhövede bastelt fleißig weiter an seinem Kader für die Bezirksliga. So hat Fußball-Boss Markus Hoyer zwei alte Bekannte nach „Vissel“ gelockt. Mit Luca Griech und Thies Lünzmann hat der Aufsteiger zwei Verteidiger verpflichtet, die mit der höheren Spielklasse bestens vertraut sind.

So wechselt der 27-jährige Griech vom TuS Bothel ins Team von Coach Thomas Heidler. Bei dem Kreisligisten war er nach seiner dritten Kreuzband-Verletzung zuletzt als Co-Trainer aktiv. „Ich würde es allerdings echt gerne noch ein letztes Mal als Spieler versuchen. Ganz so alt bin ich ja nun auch noch nicht. Die Anfrage von ,Vissel‘ kam also für mich zum perfekten Zeitpunkt“, erzählt Griech.

Er macht keinen Hehl daraus, dass die Spielklasse für ihn ebenfalls sehr reizvoll und „auch der Kader schon sehr interessant ist. Es wird bestimmt spannend mit Fußballern wie Olli (Oliver, Anm. d. Red.) Dittmer, Ole Bruns und Pat (Patrick, Anm. d. Red.) Peter in einem Team zu spielen. Vielleicht kann ich da ja sogar noch etwas dazu lernen“, sagt Griech.

Inwieweit sein Knie der Belastung in der Bezirksliga standhält, muss sich aber erst noch zeigen. „Bislang macht es aber einen guten Eindruck. Ich bin sehr ehrgeizig und will mich da unbedingt reinkämpfen“, betont der Visselhöveder und fügt lachend an: „Deshalb wäre ich auch nicht traurig, wenn mein ,letztes Mal‘ vielleicht sogar fünf Jahre dauert.“

Eine ähnliche Vorgeschichte hat auch der zweite Neuzugang vorzuweisen. Schon zu seiner Zeit beim Rotenburger SV hatte Thies Lünzmann verletzungsbedingt Monate gefehlt. Zuletzt waren es Hüftprobleme, die es verhinderten, dass der 28-Jährige in der vergangenen Saison für den MTV Soltau in der Bezirksliga auch nur ein einziges Spiel absolvierte.

Dennoch will der Defensivmann bei „Vissel“ voll angreifen: „Der Verein hat schon regelmäßig in der Transferzeit nachgefragt“, berichtet Lünzmann. Da er vor Kurzem nach Walsrode umgezogen ist, sind die Wege zum Training nun deutlich kürzer. „Hinzu kommt natürlich, dass es schön ist, in der Bezirksliga ein bisschen leistungsbezogener zu kicken. Das ist schon ein Punkt“, begründet er seine Wechselentscheidung. Zwar ist ihm bewusst, dass der Konkurrenzkampf hart wird, „aber ich will mir einen Stammplatz unbedingt erarbeiten“, betont Lünzmann.

Von Lea Oetjen

Luca Griech Foto: go

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