Fee Zimmermann und Constanze Wegner verstärken die Avides Hurricanes

Zwei Neue für Christian Greve

Über Umwege doch noch in die 2. Bundesliga: Constanze Wegner. ·
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Über Umwege doch noch in die 2. Bundesliga: Constanze Wegner. ·

Scheessel - Der Kader der Avides Hurricanes gewinnt zunehmend an Kontur. Mit Fee Zimmermann und Constanze Wegner werden in der kommenden Spielzeit zwei weitere hoffnungsvolle deutsche Spielerinnen in der 2. Basketball-Bundesliga für die Hurricanes auf Korbjagd gehen.

Die 19-jährige Fee Zimmermann kommt auf Empfehlung der ehemaligen Hurricanes-Centerin Laura Rahn von den TV Saarlouis Royals aus der Süd-Staffel der 2. Bundesliga. „Sie hat im Frühjahr ihr Abitur gemacht und wollte gerne etwas Neues kennenlernen“, sagt Coach Christian Greve. Bereits am Donnerstag wird Zimmermann beim TV Scheeßel ihr Freiwilliges Soziales Jahr beginnen. Schul-AGs, Ganztagsbetreuung, organisatorische Aufgaben und das Coaching der U 13-Mannschaft gehören dann zu ihren Aufgaben.

Aber auch auf dem Spielfeld soll der Neuzugang eine Verstärkung werden. „Sie ist ein Guard, der sich noch entwickeln muss. Bei mir soll sie den nächsten Schritt machen. Deswegen wird sie definitiv auch Spielanteile bekommen“, hat sich Greve schon jetzt festgelegt. Und dass sie weiß, wie der Hase in der zweiten Bundesliga läuft, hat sie bereits in der abgelaufenen Saison in Saarlouis bewiesen. Dort stand sie im Schnitt elfeinhalb Minuten auf dem Parkett, nur vier Spielerinnen verzeichneten höhere Werte. Und dann gibt es ja auch noch die zweite Mannschaft, für die Zimmermann ebenfalls eingeplant ist. Von den Qualitäten seines Neuzugangs hat sich Christian Greve übrigens bereits persönlich überzeugen können: „Ich habe sie im Play-off-Halbfinale gegen den TSV Amicitia Viernheim gesehen.“

Ebenfalls über Beziehungen, nämlich zu Nationalspielerin Pia Mankertz, hat Constanze Wegner den Weg nach Scheeßel gefunden. Nachdem ihr Ex-Verein, der SC Alstertal-Langenhorn, auf den sportlich erzielten Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet hatte, orientierte sich die 23-Jährige neu. „Sie hat bei mir angerufen und dann einfach mal vorbeigeschaut“, sagt Coach Greve. „Damit ist sie mir sozusagen zuvorgekommen, denn ich hätte mich sonst auch bei ihr noch gemeldet.“ Nachdem die ersten Eindrücke positiv waren, haben sich beide Seiten zu einer Zusammenarbeit entschlossen. „Es passt einfach, sowohl sportlich als auch menschlich“, hebt Greve hervor. Zudem sei die Außenspielerin sehr offen und motivierend, auch auf dem Spielfeld. Und gerade mit Blick auf die Abstiegssaison kann eine Spielerin, die auch mal den Mund aufmacht, dem Team definitiv nicht schaden.

Anders als Zimmerman, wird Wegner nicht in die Scheeßeler Basketball-WG einziehen. Sie wird weiterhin in Hamburg wohnen, wo sie gerade eine Ausbildung zur Polizistin abgeschlossen hat. Probleme mit ihren Arbeitszeiten und dem Training oder gar den Punktspielen erwartet Greve aber nicht. „Sie hat das mit ihrem Arbeitgeber alles so organisiert, dass sie den Aufwand stemmen kann“, sagt der Coach. · lka

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