Sportlerwahl des Jahrzehnts - Startnummer 24

Hurricanes erlebten zwei Erstliga-Aufstiege in fünf Jahren

Spielerinnen der Hurricanes jubeln in der Halle.
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Ziemlich ausgelassen feierten die Hurricanes ihren zweiten Erstliga-Aufstieg 2014 – mit Champion-Caps, Sekt-Seen und einem Netz als Beute.

Die vergangenen zehn Jahre waren für die Hurricanes sehr erfolgreich. Neben zwei Aufstiegen in die erste Liga, gewann man dreimal die Sportlerwahl.

Scheeßel – Christoph Treblin ist das Gedächtnis der BG ‘89 Hurricanes: Gründungsvater, lange Jahre Abteilungsleiter, Hallensprecher und auch noch Chronist. So erlebte der Pädagoge aus Scheeßel auch alle Erfolge der Basketball-Damen so nah wie kaum ein anderer mit und sagt: „Das war schon toll. Auch zu sehen, was für eine enge Verbundenheit zwischen Fans und Mannschaft herrschte.“

Insgesamt dreimal bei den jüngsten zehn Sportlerwahlen standen die Hurricanes ganz oben und holten sich den Titel als Mannschaft des Jahres für die Jahre 2010, 2011 und 2014. Zweimal gab es in dieser Zeit den Aufstieg ins deutsche Oberhaus.

Vor allem eine Szene nach dem Aufstieg 2014 bleibt in Erinnerung: Die Hurricanes schnitten nach ihrem Play-off-Finalsieg (83:82), der den Aufstieg bedeutete, das Netz beim Gegner Eintracht Braunschweig ab – wie eine zusätzliche Beute. Hinzu kamen Sekt-Seen auf dem Hallenboden. „Das fanden die gar nicht witzig“, erinnert sich Kapitänin Pia Mankertz. Und Treblin weiß: „Zunächst hatte es lange gar nicht so gut für uns ausgesehen.“

In der Saison 2009/2010 war Mankertz noch nicht mit dabei gewesen. Damals hießen die Leistungsträgerinnen Erika Bobo, Britta Hueske, Katharina Wohlberg und Franziska Worthmann. Aber auch die ganz junge Hannah Pakulat, jetzt immer noch dabei, gehörte bereits zum Klassenneuling, der unter Coach Roland Senger als Dritter in die Play-offs kam, um dort an den ChemCats Chemnitz zu scheitern. Mit Birte Götze war übrigens noch eine Spielerin auf dem Feld, die schon einige Jahre zuvor das erste Zweitliga-Abenteur miterlebt hatte.

Noch besser und mit Happy End verlief die Saison 2010/2011. Nun mit einem radikal veränderten Gesicht (nur Bobo und Mascha Treblin blieben übrig), nun mit Mankertz, mit Laura Rahn, Toni Thomas und auch schon Andrea Baden sowie Emma Stach. Nach der regulären Saison klarer Erster, folgte die dramatische Niederlage in den Play-off-Finals gegen den Osnabrücker SC – und trotzdem das Aufstiegsticket per Wildcard.

2014 folgte die direkte Rückkehr in Liga eins – dieses Mal nicht am grünen Tisch, sondern sportlich. „Das war natürlich noch höher zu bewerten“, findet auch Treblin. Leistungsträgerinnen im Team von Coach Christian Greve waren Kierra Mallard (350 Punkte in der Saison), Janae Young (419), Mankertz (339) und Stach (419). „Das Besondere an dem Erfolg der ersten Damen ist die Tatsache, dass sie als ungeschlagener Sieger in den Play-offs erstmals als ,echter‘, das heißt sportlicher Aufsteiger in die 1. Basketball-Bundesliga einziehen konnten“, ist in der Chronik der Hurricanes zu lesen. Zudem war es das passende Geschenk zum Vereinsjubiläum, dem 25. Jahr des Bestehens der Spielgemeinschaft aus TuS Rotenburg TV Scheeßel.

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