Unwetter bestimmt ersten Turniertag

Zwei elfte Plätze bei der Feldbogen-DM für den SV Jeersdorf

Die Schützen des SV Jeersdorf: Margit Müller (l.), Jürgen Schneider und Ursula Schneider stehen mit ihren Bögen in der Hand vor ihrem Bus.
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Die Schützen des SV Jeersdorf: Margit Müller (l.), Jürgen Schneider und Ursula Schneider.

Am vergangenen Wochenende fand die Feldbogen-DM statt. Mit dabei: Vier Starter des SV Jeersdorf sowie ein Unwetter, das den Ablauf des ersten Tages beeinträchtigte.

Trier – Das Wetter bei der Deutschen Meisterschaft der Feldbogen in Trier zeigte sich sprichwörtlich von beiden Seiten der Medaille. Wurde der erste Wettkampftag noch kurzfristig aufgrund eines Unwetters abgesagt, fand der Zweite statt. Unter den Schützen waren auch vier Starter des SV Jeersdorf, die mit zwei elften Plätzen den schwierigen Bedingungen trotzten.

Unmittelbar vor den ersten geschossenen Pfeilen – die Starter standen startbereit im Parcour – setzte der Starkregen ein. „Wir mussten alles stehen und liegen lassen und zurück zum Sammelplatz“, ärgerte sich Margit Müller vom SV Jeersdorf. Nach drei Stunden des Wartens erfolgte die Absage. Die weiteren Unwetterwarnungen waren zu groß. Alternativ fand eine „bekannte Runde von zwölf Scheiben vor Ort auf dem Einschießplatz“ statt, erzählte die Schützin und empfand es als eine „DM in verkürzter Form“.

Der Pfeil zeigt in Richtung Scheiben: Margit Müller (SV Jeersdorf, l.) hat ihren Bogen gespannt und den Fokus auf die Ziele gelegt.

Aufgrund eines großen Teilnehmerfeldes „durfte ich auf Scheibe neun beginnen und bis Scheibe zwölf schießen“, so Müller. Nach einer zweistündigen Pause ging der Wettkampf weiter – ohne Erwärmung auf Ziele mit einer Entfernung von nur 20 Metern. Schützenkollege Jürgen Schneider verglich es folgendermaßen: „Das war wie ein Fußballspiel. Allerdings nur als Elfmeterschießen.“

„Letztendlich war das kein schöner Wettkampf. Wir haben alle das beste draus gemacht und hatten nach einem sehr langen Tag mit vielen Wartezeiten ein Ergebnis. Und sogar deutsche Meister“, zieht die Jeersdorferin ihr Fazit. Mit ihrer Leistung landete sie auf Rang elf. Vereinskollege Rainer Salewski erreichte Platz 17 in seiner Kategorie.

Parcour an Tag zwei wie „Schmierseife“

Der zweite Wettkampftag verlief deutlich ruhiger. „Es wurde eine richtige Meisterschaft geschossen“, freute sich Müller, die als Betreuerin Starter drei und vier des SV Jeersdorf – Ursula und Jürgen Schneider – begleitete. Der Parcours sei einer Deutschen Meisterschaft würdig gewesen. Scheiben mit 50 Metern bergauf oder 45 Metern herunter. „Und das in einem Winkel, den wir bisher noch nicht geschossen hatten“, war Müller beeindruckt.

Das Wetter hielt sich – nur ein kurzer Schauer. Jedoch sei der Parcour ohne Spikes nicht zu machen gewesen. Müller beschrieb es mit einem Wort: „Schmierseife.“ Mit dem passenden Schuhwerk schoss sich Jürgen Schneider auf den 32. Platz. Seine Frau verpasste die Top zehn nur knapp. Sie wurde Elfte. „Glücklich dort mal geschossen zu haben, kamen sie mit einem großen Lächeln zurück“, fasste Müller die Reaktionen ihrer Vereinskollegen zusammen.

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