Alijan und Paul neu dabei

RSV-Zugänge sind im Schnitt jünger als 19 Jahre: „Zwei, drei Kracher brauchen wir“

Alle neu, alle jung: Die RSV „Rasselbande“ mit (oben, v.l.) Julian Paul (18), Marcel Riffel (19), Luca Andresen (21), Julian Deppe (19) und Luca Althausen (19) sowie (unten, v.l.) Komeill Nasir (18), Peter Bolm (18), Radif Alijan (19) und Leon Arizanov (18). Platz im Kader ist nun noch für zwei oder drei erfahrene Kräfte.
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Alle neu, alle jung: Die RSV „Rasselbande“ mit (oben, v.l.) Julian Paul (18), Marcel Riffel (19), Luca Andresen (21), Julian Deppe (19) und Luca Althausen (19) sowie (unten, v.l.) Komeill Nasir (18), Peter Bolm (18), Radif Alijan (19) und Leon Arizanov (18). Platz im Kader ist nun noch für zwei oder drei erfahrene Kräfte.

Rotenburg – Christoph Drewes schwante bereits Böses: „Das werde ich mir jetzt drei Wochen lang anhören müssen“, meinte der Abwehrroutinier des Rotenburger SV, nachdem ihm im rund 30-minütigen Trainingsspielchen zum Auftakt der Vorbereitung auf die Fußball-Oberligasaison 2020/2021 ein Eigentor unterlaufen war. Dabei war dieser Treffer doch eigentlich nur eine Randnotiz. Im Mittelpunkt standen vielmehr die Neuzugänge. Wobei sich zu den bisher sieben verkündeten noch zwei weitere gesellten: Keeper Julian Paul (18) kommt vom Ligakonkurrenten TB Uphusen, Radif Alijan (19) vom Landesligisten FC Verden 04.

Beide gehören quasi erst seit dem Wochenende dem Kader an. Noch nach der Übungseinheit klärte der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch die Angelegenheit im Fall Alijan ganz unkompliziert mit Nicolas Brunken, seinem Kollegen des letztjährigen Landesliga-Rivalen FC Verden 04. „Er hat mir die Freigabe zugesichert“, vermeldete Krieg-Hasch anschließend. Alijan kehrt damit zu seinem Heimatverein zurück, nachdem er in seinem ersten Herrenjahr zehn Spiele (ein Tor) für Verden absolviert hatte. Ausgerechnet im Derby gegen den RSV (1:4) hatte er sich Rot eingehandelt. „Radif ist ein Rotenburger, er ist technisch gut veranlagt. Wir nehmen ihn mit rein und gucken, wie er sich in der Vorbereitung macht“, meinte Coach Tim Ebersbach hoffnungsfroh.

Mit Dampf und Torgefahr: Peter Bolm (am Ball) hinterließ im Trainingsspielchen einen starken Eindruck und traf.

Er betonte aber: „Das ist definitiv noch nicht der abschließende Kader.“ Auch Krieg-Hasch erklärte kürzlich: „Zwei, drei Kracher brauchen wir noch. Da müssen wir nicht drumherum reden.“ Es fehlt an Erfahrung. Schließlich bringen es die bisherigen Neuzugänge – neben Paul und Alijan noch Peter Bolm, Leon Arizanov, Luca Althausen, Marcel Riffel, Luca Andresen, Julian Deppe sowie Komeill Nasir – auf ein Durchschnittsalter von weniger als 19 Jahren!

23 Spieler begrüßte Ebersbach insgesamt zum lockeren Aufgalopp – Tobias Kirschke, Atilla Iscan, Marcello Muniz (alle im Urlaub) und Björn Mickelat (lädierte Rippe) fehlten noch. Den auffälligsten Eindruck hinterließ Peter Bolm, der im Offensivspiel mit Dampf und Torgefahr bestach. Er erzielte auch den ersten Treffer im Trainingsspiel. Und Routinier Mickelat stellte fest: „Der wird uns helfen – der wird uns auf jeden Fall helfen.“

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