Zwei Deutsche und ein Vize-Meistertitel für TuS Rotenburg

Medaillenregen für Wiemke Büttner

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Kopfüber ins Glück: Paul Engel packt Partnerin Wiemke Büttner mit einem Arm und holt mit ihr den DM-Titel.

Rotenburg - Von Nina Knodel. Als Ausrichter der Deutschen Aerobic-Meisterschaften freute sich der TuS Rotenburg vor Heimpublikum umso mehr über die Medaillenplätze. Wiemke Büttner schaffte es gleich bei all ihren drei Starts auf das umkämpfte Treppchen. Im Mixed-Pair der Erwachsenen holte sie dabei ebenso Gold wie mit dem Trio der Altersklasse 15 - 17.

Bei all der Vorfreude auf das spannende Wettkampfwochenende ereilte den TuS Rotenburg drei Tage zuvor eine Hiobsbotschaft: Flora Heyl zog sich einen Außenbandriss zu – das Aus für den DM-Start des Trios. „Wir haben wochenlang nur für diesen einen Moment trainiert und dann so was. Wir waren echt am Boden zerstört“, erzählte die 16-Jährige mit traurigem Blick und Gipsbein.

Wiemke Büttner, Sina Lüdemann und Luna Warnken schafften es im Trio und Team der Jugend, Büttner zudem im Duo/Mixed-Pair ins Finale einzuziehen. Im Team und Mixed-Pair startete der TuS Rotenburg in Kooperation mit der TG Nieder-Ingelheim. Büttner war mit Paul Engel in der Erwachsenenklasse im Rennen. Bereits in der Qualifikation zeigten beide mit dem dortigen ersten Platz, dass sie der Goldmedaillenfavorit waren. Im Finale wurden sie dieser Rolle auch gerecht. Wiemke Büttner dürfte als 15-Jährige wohl die erste so junge Deutsche Meisterin in der Erwachsenenklasse sein.

Im Trio der Altersklasse 15 - 17 sowie im Team (12 - 17) kletterte sie mit ihren Kolleginnen nach der Qualifikation noch jeweils einen Platz hoch: Zusammen mit Sina Lüdemann und Luna Warnken gab es im Trio hinter Nieder-Ingelheim den Vizetitel und im Team mit den Ingelheimerinnen Patricia Steinjan und Laura Becker sogar den Sieg.

„Wir haben wirklich alles gegeben und das bei gefühlten 30 Grad in der Halle – das war schon anstrengend. Wir freuen uns riesig, dass wir unsere Konkurrenz abschütteln konnten“, meinte die dreifache Medaillengewinnerin Wiemke Büttner.

Auch Trainerin Maike Sondermann war stolz: „Seit zwei Jahren haben wir das Trainingspensum stark angehoben. All der Fleiß hat sich nun ausgezahlt!“

Nele Tschey hatte sich mit der Wildcard einen Startplatz in der Altersklasse 15 - 17 ergattert. Sichtlich nervös ging es in den Wettkampf. Dort erzielte sie am Ende Rang 15. Esther Gödecke (AK 12 - 14) war mit ihrem Auftritt zufrieden. Mit dem neunten Rang von insgesamt 21 Starterinnen verpasste sie nur um 0,15 Punkte knapp das Finale. Nele Ludwig wuchs in dieser Altersklasse in der Qualifikation über sich hinaus und zog mit dem siebten Platz ins Finale ein. „Mein großes Ziel war es, überhaupt ins Finale zu kommen – das habe ich erreicht“, freute sie sich über den achten Platz.

Das erste Mal überhaupt war das Rotenburger Duo bei einer Deutschen Jugendmeisterschaft dabei: Jaqueline Stecher und Celina Otto steigerten sich von ihrem fünften Platz aus der Qualifikation noch auf den vierten, nur 0,25 Punkte fehlten zur Medaille.

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