4:5 gegen Haste

TC GW Rotenburg verpasst Vorentscheidung

Philipp Barautzki baute seine positive Einzelbilanz auf vier Siege in fünf Spielen aus, doch im Doppel ging auch er leer aus. Rotenburg unterlag gegen Haste am Ende mit 4:5. - Foto: Freese
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Philipp Barautzki baute seine positive Einzelbilanz auf vier Siege in fünf Spielen aus, doch im Doppel ging auch er leer aus. Rotenburg unterlag gegen Haste am Ende mit 4:5.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Acht Wochen der Ungewissheit liegen vor den Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg. Durch eine 4:5-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten Spvg Haste haben es die Mannen von Coach Zlatan Burina verpasst, eine Vorentscheidung in puncto Klassenerhalt in der Oberliga herbeizuführen. Wenn es schlecht läuft, müssen die Wümmestädter nun nach der langen Sommerpause im letzten Match beim TSC Göttingen sogar gewinnen, um in der Liga zu bleiben. Und das mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Spitzenkraft Aziz Kijametovic.

Die Entscheidung gegen Haste fiel in den Doppeln. Da hatten Kijametovic und Tarik Burina fast ebenso klar gegen Malcolm Harrison und Niels Visker gewonnen (6:4, 6:4) wie auf dem benachbarten Court Emir Burina und Philipp Barautzki gegen Jannis Unland und Sven Bolsmann verloren (2:6, 3:6). Alles kam aufs untere Doppel an. Sebastian Loss und Lars Rademacher egalisierten nach dem 5:7 mit einem 6:3 und lagen im dritten Durchgang gegen Alexander Bergmann und Marcel Müller bereits mit einem Break vorne. Am Ende sollten die Haster jedoch mehr zuzusetzen haben und entschieden den Satz und das Match mit 6:4 für sich.

Dabei hatten die Gäste im Einzel Müller noch geschont. Statt seiner spielte Fritz Trimpe an Position fünf und reagierte recht lautstark, als er gegen Barautzki mit 4:6, 1:6 unterlegen war. Für Rotenburg war es der wichtige Ausgleich zum zwischenzeitlichen 3:3. Kurz zuvor hatte auch der Bosnier Kijametovic das Spitzeneinzel gegen den US-Amerikaner Malcolm Harrison souverän mit 6:1, 6:3 gewonnen, während Sebastian Loss an Position drei gegen den Niederländer Niels Visker nur im zweiten Satz auf Augenhöhe war – 0:6, 4:6. Der Haster glänzte vor allem mit einer peitschenden Vorhand. „Da muss man das Spiel schon ein bisschen auf die Rückhand forcieren. Das hat Sebastian im zweiten Satz auch getan, aber es ist auch nicht einfach, wenn man selbst durch so eine Vorhand unter Druck steht“, bemerkte Zlatan Burina.

Ärgerlich war da schon der Auftakt gewesen, denn in der ersten Einzelrunde hatte vor allem Tarik Burina an Position zwei nicht seinen besten Tag erwischt. Zu selten war sein gefürchteter Aufschlag gekommen. „Tarik muss nicht wirklich verlieren. Er war nicht gut drauf und hat viele Breaks gekriegt“, beurteilte der Coach das 3:6, 6:4, 3:6 gegen Unland. Youngster Emir Burina war im Vierer-Duell chancenlos gewesen – 2:6, 1:6 gegen Alexander Bergmann. Lars Rademacher hatte unten drei Sätze gegen Sven Bolsmann benötigt, nach einem Fehlstart aber den Überblick behalten – 2:6, 6:3, 6:1.

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