Hurricanes im Play-Off-Finale, doch beim 68:57 in Grünberg läuft nicht alles rund

Zittern nach 19:0-Start

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Emma Stach (am Ball, gegen Keisha Carthäuser) war in Grünberg mit 19 Punkten die beste Scorerin der Hurricanes. 

Scheeßel - Das Ergebnis war in der Tat nebensächlich. „Wir mussten dieses Spiel nur gewinnen“, betonte Christian Greve.

Trotzdem war auch dem Coach der Avides Hurricanes nicht verborgen geblieben, dass seine Zweitliga-Basketballerinnen im zweiten Play-Off-Halbfinalspiel bei den Bender Baskets Grünberg nicht vollends überzeugt hatten. „Nicht schön, aber erfolgreich“, kommentierte Greve das 68:57 (45:24) und den damit verbundenen Finaleinzug.

Die rund 300 Zuschauer in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule erhielten zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten serviert. Nach fünfeinhalb Minuten sah es noch nach einer ganz einseitigen Angelegenheit aus, da hatte Kierra Mallard gerade die 19:0-Führung für die Hurricanes markiert und ihr Coach längst mit dem fröhlichen Durchwechseln begonnen. „Auch das zweite Viertel lief noch normal“, befand Greve angesichts der komfortablen 45:24-Pausenführung.

Doch dann schmolz der Vorsprung, da Grünberg nach der Halbzeit auf die Zonenverteidigung umstellte, einen 11:2-Run hinlegte und sich auch fortan auf die Dreier von Isabell Meinhart verlassen konnte. „Die hat unglaublich getroffen und gute Zeitpunkte für ihre Punkte gewählt“, urteilte Greve. Er musste in seinen Auszeiten sogar ungewohnt laut werden und kritisierte hinterher: „Wir haben uns gegen die Zone nicht gut angestellt und waren sehr nachlässig. Einzig Emma Stach hat von außen getroffen. Und die Unsicherheit in der Offense griff dann auf die Defense über.“

Auch Centerin Kierra Mallard, die in der Verteidigung einen guten Job machte und neben zwölf Rebounds noch sechs Bälle blockte, kam vorne nicht wie gewohnt zum Abschluss. Zudem war Pia Mankertz frühzeitig mit dem vierten Foul belastet. Und auch Emma Stach handelte sich dieses in der 35. Minute ein.

Kurz darauf verkürzte Meinhart per Dreier auf neun Punkte für die Hessinnen (49:57/35.). Als Hannah Pakulat jedoch zum 62:49 traf (37.), war die Aufholjagd gestoppt, auch wenn Meinhart 43 Sekunden vor dem Ende erneut aus der Distanz verkürzte.

„Nicht nur wir, auch Grünberg hat in diesem Spiel seine zwei Gesichter gezeigt. Wir hatten nach der klaren Führung wohl zu sehr die anderen Spiele gegen Grünberg im Hinterkopf“, meinte Christian Greve. Dem Einsatz von Erstliga-Spielerin Ama Degbeon (mit Doppellizenz für den BC Marburg tätig) auf Seiten der Gastgeber maß der Hurricanes-Coach hingegen keine große Bedeutung zu. „Sie hat das Spiel nicht großartig verändert.“ · maf

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