Hurricanes erwarten Braunschweig / Künftig ohne Wedemeyer

Zeit der Positionskämpfe

Genevive Wedemeyer (l., neben Kama Griffitts) spielt diese Saison nicht mehr für die Hurricanes in der zweiten Liga. Foto: Freese

Rotenburg – Allmählich geht es um die besten Plätze – die Positionskämpfe für die Play-offs haben in der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Damen begonnen. Umso wichtiger ist es da für die Avides Hurricanes, aus den drei in Folge anstehenden Heimspielen möglichst viele Punkte mitzunehmen. Dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig am Samstag (18.30 Uhr, Pestalozzihalle) folgen die Begegnungen gegen die Bender Baskets Grünberg und den Tabellenzweiten BBZ Opladen.

„Mit Druck in der Verteidigung und einer engagierten Leistung im Angriff können wir die wichtigen Punkte für einen guten Play-off-Platz einfahren und damit hoffentlich ein Signal setzen für die nächsten Heimspiele“, betont Vorstandsmitglied Utz Bührmann. Coach Christian Greve äußert sich da etwas gedämpfter und gewohnt gelassen: „Über Rechenspiele kann man vor den letzten zwei, drei Begegnungen nachdenken.“

Zur Ausgangslage: Nicht mehr die ersten Vier, sondern die ersten Acht ziehen diese Saison in die Play-offs ein. Aktuell belegen die Hurricanes Rang fünf. Nach der Hauptrunde kommt es zu Überkreuzspielen mit den Teams aus der Süd-Staffel. Bei einem entscheidenden dritten Spiel hätten die Erst- bis Viertplatzierten jeweils Heimrecht, sodass die Hurricanes möglichst noch einen Rang klettern sollten.

Das ist durchaus möglich, wenngleich es nahezu ausgeschlossen ist, am „Retortenverein“ MSP Bergische Löwen vorbeizuziehen – hier haben die Hurricanes am vergangenen Wochenende durch die 64:67-Niederlage auch den direkten Vergleich verloren. „Die Fehler, die wir da in der Defense gemacht haben, wollen wir nicht wiederholen. Außerdem wollen wir vorne die richtigen Entscheidungen treffen“, betont Greve. Er weiß: „Wir spielen nicht gegen ein Team, dass unschlagbar ist.“ Grünberg und die TG Neuss haben das bereits bewiesen und den Spitzenreiter geschlagen. Braunschweig bietet mit Laina Snyder, Toshua Leavitt, Harriet Ottewill-Soulsby und Sahannon Hatch allerdings vier Profis auf – die Hurricanes mit Kama Griffitts und Becky Nash derweil nur zwei. Hinzu kommt, dass Lotta Stach (Bänderriss) und Louisa Moritz (krank) weiterhin ausfallen.

Aus einem Zweitliga-Debüt von WNBL-Spielerin Genevive Wedemeyer wird in dieser Saison übrigens nichts mehr, wie Greve verrät: „Wir haben zwar die Lizenz für sie beantragt, aber für sie hat die Schule hat einen großen Stellenwert. Aufgrund der Gesamtkonstellation haben wir uns deshalb entschieden, dass sie nicht mehr dabei ist. Wer so gut wie nie beim Training ist, kann sich auch nicht empfehlen. Sie soll aber, so gut es geht, im WNBL-Team weitermachen.“  maf

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