An den HC Bremen keine guten Erinnerungen

TuS Rotenburg: „Es ist an der Zeit, dass wir da was reißen“

So jubelte Paul Schröder beim letzten Mal, als er gegen Rotenburg sechsmal traf.

Rotenburg – Michael Polworth traut es sich auch zu, die Lottozahlen vorherzusagen. „10, 19, 25, 33, 39, 45 – und die 7 als Zusatzzahl“, antwortet der Teammanager des Handball-Oberligisten TuS Rotenburg und lacht. Vor dem vergangenen Wochenende hatte er den kaum für möglich gehaltenen Heimsieg gegen Drittliga-Absteiger SG VTB/Altjührden angekündigt. Nun, vor der Partie beim zu Hause ungeschlagenen HC Bremen (Samstag, 19.30 Uhr, Halle am Jakobsberg) hält er sich mit Tipps aber zurück.

„Es ist mal wieder an der Zeit, dass wir da was reißen“, erinnert Polworth an die Bilanz gegen die Hansestädter, die sich nur durch den Rückzug des VfL Edewecht noch retten konnten. Die vergangenen drei Spiele hatte Rotenburg gegen die Mannen vom Osterdeich verloren – stets deutlich. Zwei Jahre liegt der letzte Sieg (39:25) zurück. „Wir müssen versuchen, Marten Franke aus dem Spiel zu nehmen“, weiß Polworth um den Fixpunkt im Bremer Spiel. 

Der Routinier kommt bereits auf 45 Treffer in fünf Spielen und ist zweitbester Schütze der Liga. Auch Paul Schröder ist gut dabei. Der in Rotenburg aufgewachsene Linksaußen im Team des HC Bremen kommt auf 18 Tore. Im letzten Vergleich hatte der 20-Jährige sechsmal getroffen und stand daraufhin kurz vor der Rückkehr zum TuS Rotenburg. „Wir sind immer wieder an ihm dran“, bestätigt Polworth, dass das Interesse noch da ist.

Dass sie personell auch so für die Oberliga gut ausgestattet sind, bewiesen die Wümmestädter gegen Altjührden. Wieder im „Kader“ sind die Trainer. Nils Muche und sein „Co“ Thorsten Misere kehren rechtzeitig aus dem Urlaub zurück. Ihre Vertreter Alexander Meyer und Klaas-Marten Badenhop haben ihnen zwei Punkte hinterlassen.

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