Auf dem Zahnfleisch

Hurricanes gehen mit Personalsorgen ins Play-off-„Endspiel“

Tuba Poyraz’ Mitwirken ist äußerst ungewiss. Foto: Freese

Rotenburg – Erst Sonntag (16.30 Uhr) entscheidet sich in der Großen Halle in Scheeßel, ob die Avides Hurricanes im Heimspiel gegen den SV Halle den vierten Tabellenplatz verteidigen und damit den Einzug in die Play-offs der 2. Basketball-Bundesliga perfekt machen können. Doch schon jetzt steigt die Vorfreude von Utz Bührmann ins Unermessliche. „Für solche dramatischen Entscheidungen ist der Sport gemacht. Dieses Spiel darf man sich als Sportfan nicht entgehen lassen“, wirbt der Vorstand Finanzen der Hurricanes für lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Auf den ersten Blick ist das Duell mit Erstliga-Absteiger Halle für die Gastgeber tatsächlich ein klassisches „Do or Die“-Spiel: Wenn die Hurricanes siegen, ziehen sie sicher in die Play-offs ein. Wenn sie verlieren, ist die Saison vorbei. Denn an Schützenhilfe des sieglosen Tabellenschlusslichts Mainz in der zeitgleich stattfindenden Begegnung gegen den direkten Hurricanes-Konkurrenten Bad Homburg glauben nicht einmal die kühnsten Optimisten. Doch Christian Greve macht bei der Beurteilung dieser Lage nicht mit. „Wir haben keine Drucksituation. Halle hat die Ambitionen, aufzusteigen. Also haben sie deutlich mehr Druck“, stellt der Coach der Scheeßelerinnen klar. Schließlich benötigen die Gäste einen Erfolg, um noch auf den zweiten Tabellenplatz vorzurücken und damit im Play-off-Halbfinale gegen die Bergischen Löwen Heimrecht zu haben.

Für die Hurricanes kommt erschwerend hinzu, dass sie auf dem Zahnfleisch in die Zielkurve einbiegen: Die Einsätze der angeschlagenen Andrea Baden, Hannah Pakulat und Tuba Poyraz sind äußerst ungewiss, sodass Centerin Birte Riebesell sicher in den Kader rückt. Die Voraussetzungen für einen ähnlichen Coup wie beim 77:62-Sieg gegen Primus Osnabrück könnten also besser sein. Doch Greve macht die abschließende Beurteilung der Saison nicht vom Play-off-Einzug abhängig: „Wir wollen einfach nur vor heimischem Publikum noch ein sehr gutes Spiel machen. Ansonsten sind wir voll im Soll.“  

ntr

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